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Chinon: Bombenalarm in französischem Atomkraftwerk

Aufregung im französischen Atomkraftwerk Chinon: Ein anonymer Anrufer hat am frühen Morgen mitgeteilt, dass auf dem Gelände des AKWs ein Sprengsatz abgelegt worden sei. Das Gebiet wurde sofort geräumt. Die Suche nach einer möglichen Bombe läuft.

In einem Atomkraftwerk im Westen Frankreichs ist am Donnerstag nach einem anonymen Drohanruf Bombenalarm ausgelöst worden. Die Anlage in Chinon sei bis auf eine Notbesetzung von rund 50 Mitarbeitern evakuiert worden, sagte eine Sprecherin. Die Stromproduktion laufe problemlos und weiter im Normalbetrieb.

Etliche Sicherheitskräfte durchsuchten seit dem Morgen das Atomkraftwerk. Bis zum späten Mittag wurde jedoch keine Bombe gefunden. Nach Angaben des französischen Energiekonzerns EDF waren 25 Polizisten sowie Militärs im Einsatz. "Der anonyme Anrufer hat sich gegen 06.00 Uhr gemeldet", sagte die EDF-Sprecherin. Daraufhin sei sofort Alarm ausgelöst worden.

"Die neuralgischen Punkte wurden untersucht, ohne dass etwas gefunden wurde", sagte ein Behördensprecher. "Eine Hundestaffel und Bombenentschärfer untersuchen das gesamte Gelände." Die Suche werde voraussichtlich am frühen Nachmittag abgeschlossen sein. Die wichtigsten Teile des Kraftwerks seien aber gesichert, und die Stromerzeugung funktioniere normal. Laut dem Behördensprecher sind Bombendrohungen gegen Atomkraftwerke in Frankreich "ziemlich selten".

Die vier Druckwasserreaktoren in Chinon versorgen laut EDF ungefähr die Hälfte der Bevölkerung in Nordwesten Frankreichs mit Strom. Sie produzieren jährlich rund 25 Milliarden Kilowattstunden Energie. Normalerweise arbeiten mehr als 1200 EDF-Mitarbeiter auf dem Gelände. Die meisten von ihnen waren noch nicht bei der Arbeit, als der Alarm ausgelöst wurde. Das Atomkraftwerk Chinon liegt rund 200 Kilometer westlich von Paris am Naturpark Loire-Anjou-Touraine.

AFP/DPA / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?