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Geplantes Endlager in Bure

Französisches Endlager für Atommüll wird deutlich teurer als erwartet

Das in Frankreich geplante Endlager für radioaktiven Atommüll wird deutlich teurer als geplant. Der Staat schätzt die Gesamtkosten auf rund 33,4 Milliarden Euro, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Erlass im Amtsblatt hervorgeht. Vor zehn Jahren hatten die Behörden die Kosten auf 25 Milliarden Euro geschätzt. 
Reaktorbau am Ärmelkanal

Brüssel prüft französische Staatshilfen für neue Atomreaktoren

Die EU-Kommission hat ein Prüfverfahren für geplante französische Staatshilfen für sechs neue Atomreaktoren eingeleitet. Es sei "notwendig zu prüfen, ob die Maßnahme vollständig mit den EU‑Vorschriften über staatliche Beihilfen im Einklang steht", erklärte die Kommission am Dienstag. Dabei geht es demnach unter anderem um die "Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit" der Subventionen sowie die Auswirkungen auf den Wettbewerb am Markt.
Greenpeace-Aktion in Dünkirchen

Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich

Bei einer Protestaktion gegen französische Atomgeschäfte mit Russland sind vier Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in Frankreich in Polizeigewahrsam genommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Dünkirchen am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, handelt es sich bei den Aktivisten um drei Frauen und einen Mann aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Die Behörden leiteten demnach ein Ermittlungsverfahren ein.
Riesenwelle an der Nordwestküste Frankreichs

Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas hat der schwere Wintersturm am Freitag für Probleme gesorgt. In Frankreich waren wegen des Sturms "Goretti", der in Deutschland "Elli" heißt, bei klirrender Kälte hunderttausende Haushalte ohne Strom. In Großbritannien und mehreren anderen Ländern fielen Flüge und Züge aus.
Flamanville

Wintersturm: Atomreaktor in Flamanville vom Netz genommen

Wegen des über Europa hinwegfegenden Wintersturms hat der französische Stromkonzern EDF den EPR-Atomreaktor im nordfranzösischen Flamanville vom Netz genommen. In der Nacht zu Freitag sei eine externe Hochspannungsleitung ausgefallen, teilte EDF mit. Die genauen Umstände würden noch geklärt. "Die technische Situation ist eindeutig auf den Sturm zurückzuführen", sagte ein Unternehmenssprecher. Windböen hatten in der nordfranzösischen Normandie in der Nacht bis zu 200 Stundenkilometern erreicht.