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Cornwall: Drei Surfer sterben in stürmischer Nordsee

Das Meer war aufgewühlt, die Wellen fast zwei Meter hoch. Vor der Küste von Cornwall riss die See drei Surfer in den Tod. Vier Teenager retteten sich an den Strand.

Schroffe Felsen, hohe Wellen: Vor der Küste von Cornwall kamen am Wochenende drei Surfer ums Leben

Schroffe Felsen, hohe Wellen: Vor der Küste von Cornwall kamen am Wochenende drei Surfer ums Leben

Zwei Männer und eine Frau sind bei einem Surf-Unfall vor der Küste von Cornwall in England ums Leben gekommen. Vier Kinde im Alter zwischen 15 bis 18 Jahren, die mit den Erwachsenen im Wasser waren, konnten sich selbst an den Strand retten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Rettungskräfte zogen die drei Erwachsenen am Sonntagnachmittag bewusstlos aus dem Wasser, im Krankenhaus wurden sie für tot erklärt. Auch die Jugendlichen wurden vorsichtshalber ins Krankenhaus gebracht, sie waren nur leicht verletzt.

Die Frau und einer der Männer stammten nach Polizeiangaben aus der Region, sie sollen 42 und 44 Jahre alt gewesen sein. Das dritte Opfer ist nach Medienberichten ein 52 Jahre alter Mann aus dem nordenglischen Leeds.

In dem beliebten Urlaubsgebiet sind nur von März bis September Rettungsschwimmer an den Stränden im Einsatz. Die britische Seenotrettung prüft nun, ob die Bademeister auch im Herbst über die Strände wachen sollten. Dem Tourismus-Portal "Visit Cornwall" zufolge ist der Strand besonders bei Familien beliebt. Vor der Küste Cornwalls gibt es stellenweise sehr starke Strömungen. Zeugen berichteten, die Wellen seien am Sonntag bis zu 1,90 Meter hoch gewesen.

lib/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?