VG-Wort Pixel

Crowdfunging-Kampagne gegen Rockband Spenden gegen Nickelback


Chad Kroeger muss draußen bleiben: Mit einer Crowdfunding-Kampagne will ein Musikfan einen Auftritt der Band Nickelback in London verhindern, der bislang noch nicht einmal geplant war.

Er mag Nickelback nicht. Darum will ein Musikliebhaber auf keinen Fall, dass die kanadische Band in London spielt. Auch wenn die durch Lieder wie "How you remind me" und "Too bad" bekannte Musikgruppe gerade gar keinen Auftritt in der Stadt plant, will der Mann lieber auf Nummer sicher gehen. Seine Waffe? Eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Titel "Dontletnickelback". In der Beschreibung dazu appelliert er an das Gehör der Unterstützer: "Was ist falsch an Nickelback?"- "Hört sie euch an", schreibt er im FAQ.

Wie der "London Evening Standard" berichtet, heißt der Nickelback-Hasser Craig Mandall. Zu der Aktion habe ihn der Erfolg einer Kampagne in den USA inspiriert. Im Bundesstaat Virginia war es Fans gelungen, die Foo Fighters per Crowdfunding von einem Auftritt zu überzeugen.

Wenn er 1000 Dollar einsammeln kann, will der Initiator dem Management der Band im Namen jedes Unterstützers eine E-Mail schreiben. Die Eindringlichkeit steigt mit der Höhe des Beitrags: Für einen Dollar gibt es nur eine Mail im Namen des Spenders, für 10 Dollar verspricht er einen nachdrücklichen Text mit vielen Großbuchstaben und unhöflichen Emoticons. Für 50 Dollar will Mandall der E-Mail sogar eine mp3-Datei mit Nickelback-Songs anhängen – für ihn scheinbar die ultimative Strafe.

Seine Bilanz am Montagabend: 38 Unterstützer haben 176 Dollar gespendet. Ihm bleiben noch 26 Tage, um genügend Menschen davon zu überzeugen, dass ein Nickelback-Konzert zu den schlimmsten Dingen gehört, die in London passieren können.

haw

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker