Death Valley Skelette von vermissten deutschen Touristen entdeckt


Grausiger Fund: Vor 13 Jahren verschwand eine deutsche Familie spurlos im Death Valley, nun haben Wanderer offenbar die Überreste des Paares und ihrer beiden Kinder entdeckt.

Im Tal des Todes sind vermutlich die Skelette von vor 13 Jahren verschwundenen deutschen Urlaubern gefunden worden. Zwei Wanderer entdeckten die Knochen in einem abgelegenen Gebiet des berühmten Nationalparks im Westen der USA, wie die kalifornische Polizei am Freitag mitteilte.

In der Nähe wurden Ausweispapiere eines der vier 1996 verschwundenen Touristen aus Dresden sicher gestellt. Dabei handelte es sich um eine 27-jährige Frau, ihren vierjährigen Sohn, ihren 34-jährigen Freund sowie dessen zehnjährigen Sohn. Der Ermittler seien "relativ sicher", dass es sich um die sterblichen Überreste eines oder mehrerer der Vermissten handele, sagte die Sprecherin des Sheriffs von Inyo County.

Die Identifizierung sowie die Bestimmung der Todesursache werde jedoch noch längere Zeit dauern. Hinweise auf eine Gewalttat gebe es derzeit nicht. Die Knochen wurden in einem nur mit Geländewagen zugänglichen Gebiet im Westen des Nationalparks entdeckt. Mehrere Kilometer nördlich war vier Monate nach dem Verschwinden der Urlauber deren Mietwagen sicher gestellt worden. Drei Reifen des Autos waren zerfetzt, der vierte hatte sich von der Felge gelöst.

45 Einsatzkräfte suchten mit Hubschraubern und zu Pferd nach den Dresdnern, fanden jedoch keine Spur von ihnen. Das Death Valley gilt als der heißeste und trockenste Ort in Nordamerika. Am Tag des Verschwindens der Deutschen am 22. Juli 1996 herrschten dort Temperaturen von fast 50 Grad Celsius.

AP AP

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