HOME

Schlimmste Dürre seit 50 Jahren: Deutschland trocknet aus

Hohe Temperaturen, niedriger Wasserstand, mancherorts Dürre wie seit 50 Jahren nicht: Die Sommerhitze lässt Flüsse in Deutschland zu Rinnsalen schrumpfen - und holt sogar eine versunkene Ruine zurück ans Tageslicht.

Die anhaltende Hitze und Trockenheit lässt Deutschlands Flüsse schrumpfen. Dem Rhein würde ein kräftiger Regenschauer gut tun - und das ist kaum zu übersehen: In Bingen in Rheinland-Pfalz können die Menschen im Flussbett spazieren gehen.

Die anhaltende Hitze und Trockenheit lässt Deutschlands Flüsse schrumpfen. Dem Rhein würde ein kräftiger Regenschauer gut tun - und das ist kaum zu übersehen: In Bingen in Rheinland-Pfalz können die Menschen im Flussbett spazieren gehen.

So einen Sommer hat Deutschland schon lange nicht mehr erlebt: Der Hitzerekord ist geknackt. Die Temperaturen sind auf stolze 40,3 Grad geklettert. Unter anderem in Bayern sind Ventilatoren fast ausverkauft, einige Gemeinden in Deutschland verbieten ihren Bürgern schon, Pflanzen zu gießen oder ihre Autos zu waschen.

Doch nicht nur die Menschen schwitzen unter der Sommersonne: Auch die Natur leidet. In Teilen Deutschlands ist der Boden so trocken wie seit 50 Jahren nicht mehr. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Waldbränden. Der Bauernverband fürchtet Ausfälle bei der diesjährigen Getreideernte. Und die Flüsse schrumpfen: Rhein, Elbe, Oder und manch anderer sonst beeindruckender Strom sind kaum wiederzuerkennen.

sar
Themen in diesem Artikel