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Fotoreportage: Die Verschmelzung von Mensch und Maschine - in 48 Smartphones um die Welt

Bilder, Erinnerungen, Gedächtnisstütze und Zeitvertreib: Im Smartphone lagern die Menschen ihr Ich aus - kein Wunder, dass sich niemand mehr davon trennen kann oder will. Die Nachrichtenagentur AFP hat eine Handy-Weltreise unternommen.

Pier Domenico Dotta

Der italienische Viehzüchter Pier Domenico Dotta mit seinem Smartphone. Er überprüft mit einer Viehstall-App in seinem Bauernhof in Villafalletto in der Nähe von Turin den Zustand seiner Kühe. Die Tiere tragen ein spezielles Halsband mit einem Chip, der mit der App verbunden ist

AFP

Es gibt nicht viele Erfindungen, die die Menschheit derartig fesseln, dass sie nicht mehr ohne können. Oder wollen. Das Auto, der Fernseher und das Telefon gehören ziemlich sicher dazu - und vom letzteren vor allem die Unterart Smartphone. Der Minicomputer ist nicht selten sogar eine Art ausgelagerte Persönlichkeit geworden mit all den Worten, Gedanken und Bildern der Liebsten darin. Er dient als Einkaufszettel, Kalender, Enzyklopädie, Landkarte, Spielautomat, Portemonnaie und man kann sogar damit arbeiten oder seine Mutter anrufen. Kein Wunder, dass das Smartphone in zehn Jahren den hintersten Winkel der Welt erobert hat. 

Das Smartphone verschmilzt Mensch und Maschine

Wie sehr Mensch und Maschine miteinander verschmolzen sind, zeigt eine Fotoreportage der französischen Nachrichtenagentur AFP, die in den vergangenen zwei Monaten 48 Menschen auf der ganzen Welt mit ihren Telefonen abgelichtet hat. 

Darunter etwa der italienische Viehzüchter Pier Domenico Dotta mit seiner Viehstall-App, Leon Koli, Ranger im Dzanga-Ndoki-Nationalpark in der Zentralafrikanischen Republik, der irakische Prediger Sayed Mohammed al Talqani, der mit seinem Handy Predigten an eine Gruppe von Klerikern sendet und Mohamad Fadly Abu Hasan, ein Clown-Entertainer aus Kuala Lumpur.

nik/wue
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