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Diebstahl von Auschwitz-Schild: Rechtsextremist zu drei Jahren Haft verurteilt

Er stiftete den Diebstahl des Schriftzugs "Arbeit macht Frei" aus der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz an. Von einem polnischen Gericht wurde der Schwede Anders Högström jetzt zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.

Das Urteil gegen den Rechtsextremisten Högström fällte ein Gericht im südpolnischen Krakau am Donnerstag. Auf das Strafmaß hatte sich Högström bereits zuvor mit einem schwedischen Gericht geeinigt. In Absprache mit der schwedischen Justiz werde er seine Strafe in seinem Heimatland absitzen, sagte ein Sprecher des polnischen Gerichts der Nachrichtenagentur AFP. Der 34-Jährige werde in einer Woche nach Schweden überstellt.

Der ehemalige Vorsitzende einer rechtsradikalen schwedischen Partei hatte zugegeben, in den Diebstahl des Schriftzugs im Dezember 2009 verwickelt gewesen zu sein. Auch die Absprachen zwischen der Anklage und zwei polnischen Angeklagten akzeptierte das Gericht. Die Männer wurden wegen Beteiligung an dem Diebstahl zu Haftstrafen bis zu zweieinhalb Jahren verurteilt.

AFP/Dapd