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Dramatischer Unfall Fallschirmlehrer rettet Passagier das Leben – und stirbt selbst

Ein Fallschirmspringer in den Bergen
Ein Fallschirmspringer in den Bergen (Symbolbild)
© Sportfoto Zink / Daniel Marr / Picture Alliance
Es ist wohl das Schlimmste, was man sich beim Fallschirmspringen vorstellen kann: Der Schirm geht nicht auf und auch der Ersatzschirm versagt den Dienst. Genau das ist bei einem Tandemsprung in Australien passiert – der Master reagierte dabei heldenhaft, starb aber selbst.

In Australien ist es am Wochenende zu einem dramatischen Unglück gekommen: Ein etwa 50 Jahre alter Mann hatte einen Tandemflug gebucht. Im Landeanflug merkte der erfahrene Tandemmaster Arron Toepfer, dass etwas mit den Schirmen nicht stimmte. Sowohl der Hauptschirm als auch der Ersatzschirm hätten sich nicht richtig geöffnet.

Fallschirm öffnet sich nicht – Fluglehrer reagiert heldenhaft

Toepfer reagierte daraufhin geradezu heldenhaft: Der 35-Jährige positionierte sich so, dass der Aufprall für den Gast gedämpft wurde und rettete seinem Passagier damit wohl das Leben. Sein Fluggast erlitt zwar Knochenbrüche, renkte sich eine Hüfte aus, hatte Blutungen an der Milz sowie einer Niere und musste im Krankenhaus behandelt werden, überlebte aber. Toepfer selbst hingegen starb noch am Unfallort.

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Der Fallschirmlehrer, der von seinen Kollegen als hochqualifiziert beschrieben wurde und durchschnittlich sechs bis acht Sprünge pro Woche absolvierte, wird in Australien als Held gefeiert. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Hintergründe sollen genau untersucht werden. Das dramatische Unglück ereignete sich in Torquay im Bundesstaat Victoria.

tvm DPA

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