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Saint-Quentin-la-Motte-Croix-au-Bailly Ortsname zu lang: Bewohner französischen Dorfes kriegen keine Ausweise

Neuer französischer Muster-Personalausweis
Seit Mitte März 2021 gibt es einen Personalausweis (carte nationale d’identité) in Frankreich.
© Olivier Corsan/ / Picture Alliance
Saint-Quentin-la-Motte-Croix-au-Bailly – das Dorf an der nordwestfranzösischen Küste bereitet den Behörden Kopfzerbrechen. Der Grund: Der 38 Zeichen lange Ortsname ist schlichtweg zu lang für Formulare und Personalausweise.

Bewohner des französischen Ortes Saint-Quentin-la-Motte-Croix-au-Bailly bekommen derzeit keine Personalausweise mit dem korrekten Namen ihres Wohnortes: Der Name sei ganz einfach zu lang für das Formular, bestätigte der Bürgermeister Raynald Boulenger am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Mehrere Einwohner des 1300-Seelen-Dorfes in der Region Somme hätten sich bereits im Frühjahr beschwert, dass sie ihre beantragten Personalausweise nicht bekämen.

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Seitdem sei aber eine Lösung gefunden worden. Die Bewohner bekommen nun vorerst provisorische Ausweise mit abgekürztem Ortsnamen ausgestellt. Vom kommenden Jahr an sollen sie neue Ausweise mit allen 38 Zeichen von Saint-Quentin-la-Motte-Croix-au-Bailly bekommen.

jha AFP

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