HOME

Ungewöhnlicher Polizeieinsatz: Frau verliert Gebiss und ruft Polizei – die findet aber ganz etwas Anderes

Das erlebt die Polizei bestimmt nicht alle Tage: Eine 55-jährige Frau aus Neumarkt rief die Beamten zu Hilfe, weil sie ihr Gebiss verloren hatte. Als wäre das nicht ungewöhnlich genug, entdeckten sie, dass die Dame ein sehr spezielles Hobby hat.

Gebiss in der Hand eines Menschen

Ein Gebiss im Wert von 7000 Euro war nach einer Feier spurlos verschwunden (Symbolbild)

Getty Images

In Neumarkt in der Oberpfalz soll die Polizei einen sehr ungewöhnlichen Notruf erhalten haben. Sie wurden von einer 55-jährigen Frau angerufen, die ihr Gebiss im Wert von 7000 Euro nicht mehr wiederfinden konnte. Sie sei am Wochenende feiern gewesen und anschließend waren ihre Dritten unauffindbar. 

Die Polizei fuhr zu der Frau, um sich einen Überblick von der Situation zu verschaffen und wohl auch, um bei der Suche nach den verschwundenen Zähnen zu helfen. Doch machten sie dabei eine ganz andere Entdeckung: "Als die Frau die Tür öffnete, nahmen die Kollegen einen süßlichen Geruch wahr", berichtete ein Polizeisprecher der "Vice". Und der lockte die Beamten ins Innere.

Kein Gebiss, aber dafür Cannabis

Neben etwa 50 Gramm Marihuana sollen die Polizisten im Schlafzimmer der Wohnung elf Cannabispflanzen in Aufzuchtanlagen gefunden haben. In den sogenannten Growboxen oder Growschränken wird ein eigenes Klima geschaffen, wodurch das Züchten der Pflanzen nicht vom Wetter abhängig ist und ganzjährig stattfinden kann. Man kennt das aus einschlägigen Filmen ...

Spätestens jetzt hätte der Frau klar werden müssen, dass sie besser jemand anderen zu Hilfe geholt hätte. Stattdessen verriet sie – in der Hoffnung, dass die Polizei dort fündig würde –, dass sie am Wochenende bei einer Freundin gewesen sei und das Gebiss auch dort sein könnte.

Ende gut, nicht alles gut

Also begaben sich die Polizisten zu der besagten Dame, in deren Wohnung sie ebenfalls Cannabis fanden, allerdings nur in geringer Menge. Nebenbei entdeckten die Beamten aber auch das Gebiss. "Es war in einem Glas im Badezimmer", so der Polizeisprecher.

Ob sich die 55-Jährige über den erfolgreichen Einsatz freuen kann, ist unklar. Gegen die Personen, die im Besitz der Betäubungsmittel waren, wurde Strafanzeige gestellt. 

ky
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.