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Freiburger Hauptbahnhof: Betrunkener belästigt Frau und niemand hilft

Keiner reagierte: Ein betrunkener Mann hat eine 20-jährige Frau im Freiburger Hauptbahnhof belästigt - und niemand griff ein, obwohl die Frau um Hilfe bat. Nach Polizeiangaben vom Dienstag sprach die 20-Jährige am Sonntag mehrere andere Fahrgäste direkt an, wurde aber stets abgewiesen.

Trotz mehrfacher Bitte um Hilfe ist im Freiburger Hauptbahnhof eine junge Frau vor den Augen zahlloser untätiger Mitreisender von einem Betrunkenen angegriffen worden. Die 20-Jährige wurde am Sonntagabend bereits beim Warten auf den Zug von dem stark angetrunkenen 46-Jährigen massiv belästigt, wie die Bundespolizei Weil am Rhein am Dienstag mitteilte. Als sie in den eingefahrenen Zug einstieg, folgte er ihr, so dass sie in einen voll besetzten Wagen flüchtete, wo sie sich Hilfe von Mitreisenden erhoffte.

Doch die Hoffnung der jungen Frau wurde brutal enttäuscht: Trotz zahlreicher Reisender in dem Doppelstockwagen ließ der Mann nicht von ihr ab. Schließlich packte er sie hart an Oberarm und Rücken, was sich noch später in sichtbaren Spuren nachvollziehen ließ. Als die junge Frau schließlich eine andere Frau um Hilfe bat, entgegnete diese ihr, sie sei selbst schuld, da sie ein kurzes Kleid anhabe. Auch keiner der anderen Fahrgäste half der bedrängten jungen Frau.

Erst als die 20-Jährige kurz vor Abfahrt des Zuges auf dem Bahnsteig eine Streife der Bundespolizei sah, gelang es ihr, sich loszureißen und zu den Polizisten zu fliehen. Der Betrunkene wurde festgenommen, ein Atemalkoholtest erbrachte über drei Promille.

APN/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?