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Gerichtsurteil: Table Dancerin taugt nicht als Polizistin

"Charakterlich ungeeignet": Arbeitet eine Frau als Table Dancerin und stellt entsprechende Fotos auch noch ins Internet, sieht es mit einer Ausbildung bei der Polizei schlecht aus. Jedenfalls gab ein Gericht in Stuttgart einem Polizeipräsidium in einem solchen Fall Recht.

Wenn eine Frau als Table Dancerin jobbt und davon Bilder ins Internet stellt, kann sie nicht Polizistin werden. Das Verwaltungsgericht Stuttgart lehnte den Eilantrag einer Kellnerin ab, die im Frühjahr 2009 ihre Polizei-Ausbildung beginnen wollte. Ihr Bewerbungsverfahren war aber vom Bereitschaftspolizeipräsidium Baden-Württemberg abgebrochen worden.

Wie das Gericht am Montag mitteilte, waren dem Präsidium anonym Auszüge aus einem Internetforum mit über einer Million Nutzern zugeleitet worden. Dort hatte sich die Bewerberin noch während des Auswahlverfahrens schon als Polizeimeisteranwärterin bezeichnet und einschlägige Fotos eingestellt, die wie Table Dancing vor Publikum wirkten. Die Frau hatte argumentiert, dass diese Fotos von ihr - zum Teil in Stiefeln und Bikini - inzwischen gelöscht seien.

Nach Auffassung des Gerichts bestehen aber trotzdem Zweifel an der charakterlichen Eignung der Bewerberin. Die Verknüpfung von Fotos und Berufsbezeichnung lasse auch vermuten, dass sich die Frau einen stärkeren Zulauf bei ihrem Job als Kellnerin versprochen habe. "Darin liegt ein merkwürdiges Verständnis des Verhältnisses von Beamtenstatus zu etwaigen Nebentätigkeiten." Gegen die Frau wird auch wegen des Verdachts des Missbrauchs von Dienstbezeichnungen ermittelt. Den Beschluss des Verwaltungsgerichts (Az.: 9 K 384/09) kann sie mit einer Beschwerde anfechten.

DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.