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Gescheiterte Flucht: Verzweifelter Bankräuber sprengt sich in die Luft

Ein mutmaßlicher Räuber hat sich nach einem Banküberfall in Bayern am Montag in die Luft gesprengt. Als die Beamten den Tatverdächtigen stellen wollten, hatte er das Ventil einer Gasflasche geöffnet und das Gasgemisch entzündet.

Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat sich ein mutmaßlicher Bankräuber in Bayern in die Luft gesprengt. Der Mann wurde nach der Explosion in der Nähe von Augsburg schwer verletzt mit einem Hubschrauber in die Klinik gebracht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Vier Polizisten erlitten leichte Brandverletzungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Mann gegen 14.00 Uhr in Unterknöringen im Landkreis Günzburg eine Bank überfallen und einen fünfstelligen Betrag erbeutet. Danach fesselte er den Bankangestellten und flüchtete mit einem Motorroller. Der Gefesselte konnte sich befreien und alarmierte die Polizei.

Rund eine halbe Stunde später wollte eine Streife im Rahmen der Fahndung einen Kleinbus mit stillgelegtem Kennzeichen kontrollieren, der allerdings nicht anhielt. Erst nach einer halbstündigen Verfolgung gelang es den Beamten, den Bus kurz vor Gessertshausen bei Augsburg zu stoppen. Daraufhin öffnete der Fahrer ersten Erkenntnissen zufolge das Ventil einer Gasflasche im Bus und entzündete das explosive Gemisch, vermutlich, um sich selbst zu töten. Im Wrack des Busses fand sich laut Polizei der Roller, mit dem der mutmaßliche Bankräuber zuvor geflüchtet war.

APN/DPA / DPA