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Elf Millionen Euro: Multimillionär gesucht! Lottogewinn seit einem Jahr nicht abgeholt

Was würden Sie als erstes tun, wenn Sie im Lotto gewinnen? Richtig: das Geld abholen. So denkt aber offenbar nicht jeder. In Stuttgart warten seit einem Jahr elf Millionen Euro auf ihren Gewinner - doch sie warten nicht ewig.

Geldscheine (Symbolbild)

Ein Haufen Geld: 11.300.368 Euro warten seit einem Jahr auf einen Lottogewinner aus Baden-Württemberg

Weiß er es nicht? Oder hat er seinen Lottoschein verschusselt und ärgert sich im Stillen? Auch nach einem Jahr hat ein Lottokönig aus dem baden-württembergischen Reutlingen seinen Millionengewinn nicht abgeholt. Satte 11,3 Millionen Euro warten in der Lottozentrale in Stuttgart auf den unbekannten Spieler.

Suchaktionen nach Lotto-Glückspilz blieben erfolglos

"Dass ein zweistelliger Millionengewinn so lange nicht abgerufen wurde, gab es in Baden-Württemberg noch nie", sagte Lotto-Geschäftsführer Georg Wacker in Stuttgart. Über die Gründe könne man nur spekulieren. Irgendwo in oder bei Reutlingen wird der Mehrfachmillionär wohnen, denn im Stadtgebiet Reutlingen wurde der Spielschein damals in einer Annahmestelle abgegeben.

Bei der Ziehung am 1. April 2017 gelang dem Spieler entgegen der Wahrscheinlichkeit von 1 zu 140 Millionen der Volltreffer: Sechs Richtige mit Superzahl. 11.300.368 Euro - komplett steuerfrei ausgezahlt. Doch seither hat niemand die gültige Spielquittung vorgelegt. Dabei handelt es sich um bedrucktes Thermopapier. Neben den Tipps umfasst das Papier eine 32-stellige Quittungsnummer, die für den Gewinnnachweis entscheidend ist.

Suchaktionen zunächst nur in und um Reutlingen und später bundesweit über die Medien und mit Plakaten in den Annahmestellen blieben bislang erfolglos. Die Regeln sind klar: Der oder die Sieger haben noch bis Ende 2020 Zeit, sich bei der Lottozentrale zu melden. Dann fließt der Millionengewinn in einen Topf für Sonderverlosungen. Dabei geht es um zusätzliche Gewinne wie Autos oder Reisen.

Jackpot geknackt: Nach schwerem Schicksalsschlag: Taxifahrer gewinnt 24 Millionen Pfund im Lotto
mad / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.