Nach Trennung von Steffen Berichte: Zwei Trainer-Kandidaten bei Werder aus dem Rennen

Der dänische Trainer Bo Svensson. (Archivbild) Foto: Andreas Gora/dpa
Der dänische Trainer Bo Svensson. (Archivbild) Foto
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Werder soll bei der Trainersuche genauer auf zwei Kandidaten geschaut haben. Doch Medienberichten zufolge kommen beide nicht infrage. Dafür ist wohl ein Ex-Bayern-Profi in den Fokus gerückt.

Die Dänen Bo Svensson und Bo Henriksen sind bei Fußball-Bundesligist Werder Bremen offenbar als Topkandidaten für den Trainerposten aus dem Rennen. Wie erst die "Bild" und dann die "Deichstube" berichteten, sagte der frühere Mainz- und Union-Berlin-Coach Svensson dem Club ab. Dem 46-Jährigen soll demnach die Überzeugung für die Aufgabe gefehlt haben. 

Auch der ehemalige Mainz-Trainer Henriksen wird wohl nicht die Nachfolge von Horst Steffen antreten, der am Sonntag gehen musste. Dies hatte sich laut "Deichstube" schon am Montagabend abgezeichnet. Der 50-Jährige soll noch bis 2027 bei den Rheinhessen unter Vertrag stehen. Verhandlungen seien deswegen zu schwierig gewesen, schreibt die "Bild".

Für die Bremer und den auch in die Kritik geratenen Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz dürften die Absagen ein großer Rückschlag sein. 

Ex-Bayern-Profi offenbar im Fokus

Dafür ist ein früherer Bundesliga-Profi offenbar in den Fokus gerückt: Laut Informationen der "Deichstube" haben die handelnden Personen dabei unter anderem den Argentinier Martin Demichelis im Blick, er soll bei den Überlegungen eine Rolle spielen. "Richtig heiß" soll die Personalie aber noch nicht sein. 

Der 45-Jährige spielte zwischen 2003 und 2011 für den FC Bayern. Zuletzt trainierte er in Südamerika in seinem Heimatland River Plate aus der Hauptstadt Buenos Aires und danach den mexikanischen Erstligisten CF Monterrey. Demichelis hatte zuvor auch schon den Nachwuchs des FC Bayern und die zweite Mannschaft der Münchener trainiert.

Trainer von außen gewünscht

Der Tabellen-15. der Bundesliga hatte sich am Sonntag nach zehn sieglosen Spielen von seinem bisherigen Chefcoach Steffen getrennt. Fritz bekräftigte danach in einer Medienrunde, dass der neue Trainer nicht Teil einer internen Lösung sein soll, sondern von außen geholt werden soll.

dpa