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stern-Umfrage: Deutsche gegen Legalisierung von Haschisch

Haschisch legalisieren oder nicht? Der stern hat dazu eine Umfrage gestartet - mit einem erstaunlich eindeutigen Ergebnis. Denn nicht nur Wähler konservativer Parteien stehen der Freigabe der Droge höchst skeptisch gegenüber.

Eine Demonstration für die Legalisierung von Cannabis

Eine Demonstration für die Legalisierung von Gras, Haschisch und Cannabis im Mai in Bremen. Das Thema bleibt höchst umstritten.

Eine breite Mehrheit der Bundesbürger (61 Prozent) ist der Ansicht, dass Verkauf und Konsum von Haschisch wie bislang verboten sein sollten. 37 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Legalisierung der Droge aus. Das ergab eine Forsa-Umfrage für den stern.
Vor allem die Anhänger der Union lehnen eine Freigabe von Haschisch ab, 74 Prozent von ihnen sind dagegen. Die Sympathisanten der SPD befürworten dagegen zu 66 Prozent die Legalisierung, ebenso die Anhänger der Grünen (66 Prozent) und der Linken (65 Prozent).
Gegen eine Freigabe sind vor allem die über 60-Jährigen, 73 Prozent aus dieser Gruppe lehnen die Legalisierung ab. Ebenso sind die formal schlechter Gebildeten mit Hauptschulabschluss mit 72 Prozent deutlich ablehnender als jene mit Abitur oder Hochschulabschluss (53 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil derjenigen, die eine Legalisierung befürworten, leicht angestiegen.


Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 23. und 24. Juli 2015 im Auftrag des Magazins stern 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.



Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.