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Gideon Sundbäck: Google Doodle ehrt den Vater des Reißverschlusses

Wenn es ihn nicht geben würde, stünde unser Hosenstall ständig offen. Okay, wir könnten auch knöpfen. Aber zum Glück hat Gideon Sundbäck vor mehr als 90 Jahren den Reißverschluss erfunden.

Von Katrin Verschaffel

Ohne ihn würde uns das Anziehen unserer Jacken den letzten Nerv rauben, denn Dutzende Knöpfe müssten immer wieder auf- und zugemacht werden. Aus Schlafsäcken könnten wir uns mühelos freistrampeln und enge Jeans säßen nicht so gut. Womit wir heute in Sekundenschnelle und ohne nachzudenken unsere Kleidung verschließen, hat den Schweden Otto Fredrik Gideon Sundbäck einige Zeit seines Lebens gekostet: 1913 tüftelte er ein Jahr lang an seiner Erfindung herum, bis er schließlich fertig war: der Reißverschluss.

Heute ist das nützliche Utensil aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Doch das ist nicht allein Sundbäcks Verdienst. Auch andere Erfinder wie Elias Howe oder Whitcomb Judson hatten schon vorher ähnliche Verschlüsse angefertigt. Allerdings hatten diese gewisse Mängel, denn sie klemmten, waren nicht ausgefeilt genug und wurden von der Öffentlichkeit ignoriert. Sundbäck war der Erste, der den Reißverschluss für den Alltag brauchbar machte. Zunächst wurde sein System aber nur bei Tabakbeuteln und Stiefeln eingesetzt. Nachdem er seine Erfindung immer wieder optimiert hatte, wurde er ab 1930 auch in der Textilindustrie verwendet.

Interaktives Reißverschluss-Logo

Heute ist der Reißverschluss auf der ganzen Welt im Einsatz - an Kleidungsstücken und anderen Gebrauchsgegenständen. Auch Google wurde zum 132. Geburtstag von Sundbäck mit einem Reißverschluss ausgestattet. Das interaktive Logo der Suchmaschine kann mit einem Klick geöffnet und wieder geschlossen werden.

Hätte der Reißverschluss eine Staatsangehörigkeit, wäre er Schwede, denn sein "Vater" wurde dort in Ödestugu geboren. Sundbäck wanderte später in die USA aus, wo er das "ä" in seinem Namen gegen ein "a" tauschte und sich selbst nur noch Sundback nannte.

Der Erfinder starb am 21. Juni 1954 in Pennsylvania.

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.