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Neulich im Auto: Von Staus, Wutausbrüchen und Reißverschlüssen

Neulich im Auto. Das ist der Titel unseres neuen "stern.de"-Blogs, in dem wir all das versuchen festzuhalten, was uns auf den Straßen täglich begegnet, was uns nervt, aufregt, zum Lachen bringt oder einfach nur langweilt.

Wir wollen uns den Fragen des Straßenverkehrs widmen: Warum regen wir uns bei hoher Geschwindigkeit so schnell auf? Was geht im Stau in uns vor? Wieso ist das Reißverschlussverfahren so ein großes Problem? Und überhaupt: Wieso kann keiner außer mir richtig Auto fahren?

Hier bei "Neulich im Auto" soll ein bunter Mix entstehen aus Information und Unterhaltung, aus Text und Bild, aus Wut und Freude. Wir wollen uns dem Thema in seiner ganzen Vielfalt hingeben. Und wenn ein Thema Vielfalt zu bieten hat, dann das Autofahren.

"Neulich im Auto": Keine Two-Men-Show

Doch vielleicht zunächst mal zu uns. Wir heißen Tobias Gillen und Ekki Kern, sind beide freiberuflich journalistisch tätig und häufig im Auto unterwegs. Wir kennen die Bestie in einem, wenn von hinten wieder hupend der Mercedes-Fahrer angerauscht kommt. Oder die nervöse Anspannung, wenn der Berufsverkehr mal wieder Ärger macht. Oder die Ratlosigkeit, wenn der Onkel vor einem auf dem Beschleunigungsstreifen anhält um über die Schulter schauend im ersten Gang auf die Autobahn aufzufahren. Genau dafür sind wir nun hier.

Dennoch soll aus "Neulich im Auto" keine Two-Men-Show werden. Wir wollen auch eure Geschichten hören, was euch im Auto bewegt, was ihr "neulich im Auto" erlebt habt. Wir freuen uns immer auf Post per Mail, Kommentar oder über die sozialen Netzwerke, in denen wir aktiv vertreten sind und gerne mit euch über die Themen dieses Blogs diskutieren. Ihr findet uns als @TobiasGillen und @EkkiKern bei Twitter, bei Facebook oder Google+ – und natürlich auf unseren Websites tobiasgillen.de und ekkikern.com.

Wer nichts verpassen möchte, kann sich gerne in unseren Mailverteiler eintragen. Wir verschicken bei jedem neuen Text, also voraussichtlich ein bis zwei Mal pro Woche, eine kurze E-Mail mit den Neuigkeiten – spam- und kostenfrei direkt ins Postfach. Dieses Blog kann zudem über @NeulichimAuto bei Twitter und bei Facebook sowie per RSS-Feed abonniert werden.

So, nun aber ab hinters Steuer. Los geht's!


Tobias Gillen würde nie zugeben, dass auch er Fehler beim Autofahren macht, weiß das aber insgeheim. Wenn er nicht gerade auf der A1 oder der A57 in NRW unterwegs ist, schreibt er über Medien und Technik – manchmal auchin Büchern. Im Netz ist er bei Twitter, Facebook und Google+ zu finden.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.