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Heroischer Vierbeiner: Kleiner Hund vertreibt Bären und rettet Jungen

Ein Fünfjähriger ist in Japan nur knapp einem schrecklichen Schicksal entgangen - ein Bär hatte sich bei einem Ausflug auf ihn gestürzt. "Mego", ein kleiner Hund, schlug den Angreifer in die Flucht.

Asiatische Schwarzbären leben auch in der japanischen Präfektur Akita, in der sich der Angriff ereignet hat

Asiatische Schwarzbären leben auch in der japanischen Präfektur Akita, in der sich der Angriff ereignet hat

Mit lautem Bellen hat ein kleiner Hund in Japan einen Bären in die Flucht geschlagen, der sich bereits auf einen fünfjährigen Jungen gestürzt hatte. Zu dem ungleichen Duell kam es bei einem Ausflug des Kinds mit seinem 80-jährigen Urgroßvater an einem Flussufer, wie Polizei und Medien berichteten.

Der Junge habe bei dem Angriff am Samstag in Odate rund 550 Kilometer nördlich von Tokio leichte Kratzwunden an Rücken und Hintern erlitten und sei nach einer kurzen Behandlungen wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der etwa ein Meter große Bär habe vor dem "ungewöhnlich lauten" Gebell des Hündchens Reißaus genommen, sagte ein Polizeisprecher.

"Mego (Japanisch für süß) ist normalerweise ruhig und ängstlich", charakterisierte der Urgroßvater der Zeitung "Sports Hochi" die sechs Jahre alte Shiba-Inu-Hündin. Sie sei mit "Fleisch und anderen Leckereien" belohnt worden. Wilde Schwarzbären leben in vielen Teilen Japans, Braunbären sind hingegen auf die Insel Hokkaido im Norden beschränkt.

amt/AFP / AFP
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