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Wettbewerb "World's Ugliest Dog": So hässlich und trotzdem kein Sieger

Krause Haare, schlaffe Zungen, irre Blicke: Beim "Ugliest Dog Contest" werben besonders hässliche Hunde um die Gunst des Publikums. Gewonnen hat einer, der gar nicht so unansehnlich ist.

Hässlichster Hund der Welt

Seit 28 Jahren werden im kalifornischen Petaluma die hässlichsten Hunde der Welt gekürt. Die Gewinnerin 2017 heißt Martha, ein Mastino Napoletano. Besitzerin Shirley Zindler gewann 1500 Dollar, eine Trophäe und einen Flug nach New York, wo Martha erneut der Welt präsentiert werden soll.

Die einst blinden Augen sind dunkel gerötet, das Maul hängt traurig nach unten, das Fell wirft Falten: Eine klassische Schönheit ist Martha wirklich nicht. Doch gerade das zeichnet die Mastino-Napoletano-Hündin aus. Nun hat die drei Jahre alte Martha den Titel als "hässlichster Hund der Welt" abgeräumt.

Wie jedes Jahr sind es äußerst zwielichtig aussehende Vierbeiner, die im skurrilen Hässlichkeitswettbewerb im kalifornischen Petaluma gegeneinander antreten. Scamp mit den krausen Rasta-Haaren etwa, oder Rascal Deux, ein nacktes, teils zahnloses Vieh mit schiefem Gesicht und ziemlich irrem Blick. Oder Chase, ein Chinesischer Schopfhund mit grauen Zotteln im Gesicht und schlaffer, seitlich hängender Zunge.

Persönlichkeit, Auftritt und die Reaktion des Publikums sind in der seit 28 Jahren ausgetragenen Veranstaltung auf einem Jahrmarkt entscheidend. Die Tiere dürfen für den Wettbewerb äußerlich in keiner Weise verändert werden. Sie laufen auf einem roten Teppich vor und werden auf der Bühne dem Publikum vorgestellt, Juroren vergeben Punkte.

Martha siegte vor allem, weil sie beim Publikum super ankam und lautstark bejubelt wurde. Die Hündin tritt damit die Nachfolge von Sweepee Rambo an. Die Mischung aus einem chinesischen Schopfhund und einem Chihuahua hatte den Wettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen.

jum
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