HOME

Hurrikan "Irene": New York wird zur Geisterstadt

Der Hurrikan "Irene" zwingt New York zu einer beispiellosen Massenevakuierung. Ab 12 Uhr Ortszeit werden die Flughäfen schließen und alle öffentlichen Verkehrsmittel stillgelegt.

Mit fast tausend Kilometern Durchmesser hat sich der Hurrikan "Irene" am Samstag weiter auf die US-Ostküste zubewegt. Angesichts der Bedrohung ordnete die Millionenstadt New York eine beispiellose Massenevakuierung an, von der nach Behördenangaben mindestens 250.000 Menschen betroffen sind. Experten rechneten mit Schäden in Höhe von bis zu zehn Milliarden Dollar (knapp sieben Milliarden Euro).

"Irene" sollte am Samstag die Küste erreichen. Am späten Freitagabend (Ortszeit) befand sich das Zentrum des Sturms rund 290 Kilometer südwestlich von North Carolina und bewegte sich nach Angaben der nationalen Hurrikan-Warte mit rund 22 Stundenkilometern Richtung Norden. Der Monstersturm hat einen Durchmesser von rund 820 Kilometern, das entspricht fast einem Drittel der gesamten US-Ostküste, und erreichte Spitzengeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern.

Erste Zwangsevakuierung

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg sagte, es sei das erste Mal, dass die Stadt zu derartigen Zwangsevakuierungen greift. Doch gehe es "um Leben oder Tod". Alle betroffenen Menschen müssen demnach am Samstag vor 17.00 Uhr (23.00 Uhr MESZ) ihre Häuser verlassen haben. Bloomberg kündigte zudem an, dass alle U-Bahnen und Busse ab 12.00 Uhr ihren Betrieb einstellen werden. Auch die Flughäfen sollten am Samstag um 12.00 Uhr (Ortszeit) schließen. Er empfahl allen New Yorkern, ab Samstagabend 24 Stunden lang zu Hause zu bleiben.

Bereits am Freitag waren in den an der Küste gelegenen Stadtteilen der Megametropole Krankenhäuser und Altersheime geräumt worden. Viele Einwohner tätigten Hamsterkäufe und besorgten sich Taschenlampen, andere verließen die Stadt. Die meisten für das Wochenende vorgesehenen Feiern wurden gestrichen.

Nationalgarde in Bereitschaft

Gouverneur Andrew Cuomo erklärte, die Behörden bereiteten sich "auf das Schlimmste vor". Unter anderem stünden 900 Nationalgardisten zur Unterstützung der zivilen Einrichtungen bereit. Hauptverkehrsverbindungen in New York, darunter die George-Washington-Brücke zwischen Manhattan und New Jersey, würden geschlossen, sollte die Windgeschwindigkeit bei mehr als 60 Meilen (97 Kilometer) in der Stunde liegen.

Obama kehrte am späten Freitagabend nach Washington zurück. Zuvor hatte er sich an seinem Urlaubsort auf der Insel Martha's Vineyard vor der Küste von Massachusetts persönlich an seine Landsleute gewandt und sie in einer Ansprache aufgerufen, den Hurrikan ernst zu nehmen. Alle bisherigen Informationen besagten, dass es ein "historischer Hurrikan" sein werde.

Mögliche Schäden von fünf bis zehn Milliarden Dollar

Zuvor hatten bereits die Behörden von North Carolina bis New York den Ausnahmezustand erklärt. Hunderttausende Menschen aus bedrohten Gebieten wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Experten rechnen damit, dass der Hurrikan die US-Ostküste am Wochenende erreichen wird.

Auf seinem Weg durch die Karibik hatte "Irene" mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern auf mehreren Bahamas-Inseln schwere Schäden angerichtet. Das auf die Berechnung von Sturmschäden spezialisierte US-Unternehmen Kinetic Analysis Corp. bezifferte die möglichen Schäden auf Basis von Computermodelle auf zwischen fünf und zehn Milliarden Dollar. Zu den angenommenen Schäden zählen unter anderem Überflutungen von Häusern, Produktionsausfälle und Säuberungskosten.

"Irene" ist der erste schwere Sturm der Hurrikan-Saison im Atlantik. Der Nordosten der Vereinigten Staaten ist seit Jahrzehnten von schweren Hurrikanen verschont geblieben. Der bislang letzte schwere Wirbelsturm, der in der Region New York wütete, war "Gloria" im Jahr 1985.

AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.