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Kachelmann-Prozess: Gericht kritisiert Ex-Geliebte für Interview

Premiere im Kachelmann-Prozess: Erstmals hat eine der Ex-Geliebten des Wettermoderators in öffentlicher Verhandlung ausgesagt. Weil sie über ihr Verhältnis zum Angeklagten in einem Interview geplaudert hatte, musste sie sich herbe Kritik vom Gericht gefallen lassen.

Im Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann hat erstmals eine ehemalige Geliebte in öffentlicher Verhandlung vor Gericht ausgesagt. Die 34-Jährige verteidigte ihre Entscheidung, der Zeitschrift "Bunte" ein Interview gegeben zu haben. Sie habe es auch getan, um die gescheiterte Beziehung zu verarbeiten. "Ich weiß, dass andere es anders gemacht hätten. Aber das war mein Weg", sagte die langjährige Geliebte Kachelmanns am Dienstag vor dem Landgericht Mannheim. Für das Interview und Fotoaufnahmen hatte sie von der Zeitschrift 50.000 Euro bekommen.

Vor der Vernehmung hatte das Gericht die bezahlten Medienauftritte von Zeuginnen kritisiert. Dies sei "dem Respekt vor dem Gerichtsverfahren nicht angemessen", sagte Richter Joachim Bock.

Das Gericht hatte von der Zeugin verlangt, ihre Honorarvereinbarung mit der "Bunten" offenzulegen. Das Geld habe sie zu einem kleinen Teil gespendet, außerdem sei sie einkaufen gegangen und in Urlaub gefahren, sagte sie auf Nachfrage des Gerichts. "45.000 sind noch da."

mlr/mm/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?