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Nächtliche Jagd Ausgebüxte Kängurus halten Polizei auf Trab


Wie fängt man eigentlich Kängurus ein? In Australien dürfte es dafür reichliche Experten geben. Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis hat nur die Feuerwehr. Ein Glück, dass die Tiere ein Einsehen hatten.

Was ein Orkan wie "Niklas" so alles anrichten kann. Im Rhein-Erft-Kreis bei Köln riss der Sturm die Zäune eines Geheges ein - und machte den Weg frei für zwei weiße Kängurus. Am späten Mittwochabend wurde die Polizei alarmiert. Zunächst trauten die Beamten der Anruferin jedoch nicht. Schließlich war es der Abend des 1. April und Kängurus sind in der Kölner Bucht normalerweise nicht unterwegs.

Letztlich machte sich jedoch eine Streife auf - und musste feststellen, dass es kein Scherz war. Auf einem Acker fand sich neben der Anruferin tatsächlich ein Känguru. Das Tier hatte allerdings keine Lust, sich einfangen zu lassen. Bekanntlich permanent "auf dem Sprung" entwischte das Beuteiltier den hilflosen Polizisten und den ebenfalls herbei gerufenen Feuerwehrleuten ein ums andere Mal.

Zwei Beuteltiere verschwinden in der Nacht

Als sich schließlich der Besitzer des Tieres meldete, wurde das Problem nur noch größer. Der Mann vermisste nämlich noch ein zweites Känguru. Das Tier ließ sich ebenfalls noch kurz auf dem Acker sehen, um dann gemeinsam mit seinem Artgenossen in der Nacht zu verschwinden. Da war guter Rat teuer. Die Frage, wie man ein Känguru einfängt, lässt sich in Australien möglicherweise leicht beantworten. Aber im Rhein-Erft-Kreis?

Glücklicherweise mussten die Polizisten die Frage nicht klären. Die beiden Ausreißer kehrten von ganz allein in ihr Gehege zurück. Nicht nur der Besitzer der Tiere wird darüber erleichtert sein.

dho

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