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Lemuren-Art aus Madagaskar In Duisburg ist ein Katta-Baby geboren – und alle Katta-Weibchen helfen mit

Katta-Nachwuchs im Zoo in Duisburg
Das Katta-Junge lugt unter dem Arm von Mutter Katja hervor. Das Geschlecht wird man erst erkennen, wenn die Mutter das Neugeborene auf dem Rücken umherträgt.
© Zoo Duisburg / DPA
Im Duisburger Zoo hält ein zwei Wochen altes Katta-Neugeborenes alle Weibchen im Gehege auf Trab. Denn bei der Lemuren-Art helfen sich alle weiblichen Tiere gegenseitig. Die Männchen haben eher wenig zu melden.

Schwarz-weißes Ringelschwänzchen und süße Knopfaugen – der Duisburger Zoo freut sich über niedlichen Nachwuchs in der Katta-Familie. Das jüngste Mitglied der auf Madagaskar beheimateten Lemuren ist gerade einmal zwei Wochen alt und nicht größer als die Handfläche eines Menschen. Das Geschlecht des kleinen Fellknäuels sei noch unbekannt, auch einen Namen habe das Katta-Kind noch nicht, teilte der Zoo mit.

Gleichwohl kümmern sich sowohl Mutter Katja als auch die übrigen weiblichen Gruppen-Mitglieder der geselligen Tiere um den jüngsten Spross. Eng an die Mutter gekuschelt schläft das Katta-Baby noch die meiste Zeit. Nur manchmal schaut es mit verträumten Augen unter dem Arm seiner Mutter hervor und beobachtet die Umgebung. Wenn es mal quietscht, ist Alarm. Dann rücken alle Weibchen der sehr sozialen Lemuren an, um nach dem Rechten zu sehen.

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Vater Hermann betrachtet das Treiben dagegen aus der Distanz. "Wie bei Kattas üblich, ist das Männchen das rangniedrigste Tier der Gruppe und hat wenig zu melden", berichtet ein Pfleger. Um einen Blick auf das wohl behütete Jungtier zu erhaschen, müsse man die Mutter mit der Lieblingsspeise ablenken: Heuschrecken. "In den ersten zwei bis drei Wochen tragen die Weibchen ihre Jungen am Bauch. Da muss man schon etwas Leckeres mitbringen, damit man mal einen Blick auf das Baby werfen kann."

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sve DPA

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