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Homosexuelle Partnerschaften Kritik an Vatikan-Entscheidung: Carolin Kebekus stellt sich gegen die katholische Kirche

Carolin Kebekus kritisiert die Entscheidung des Vatikan, homosexuelle Paare auch künftig nicht zu segnen
Carolin Kebekus kritisiert die Entscheidung des Vatikan, homosexuelle Paare auch künftig nicht zu segnen
© Moritz Künster / DPA
Die katholische Kirche möchte auch in Zukunft homosexuelle Paare nicht segnen – und hat damit Kritik ausgelöst. Die Komikerin Carolin Kebekus zeigt sich verärgert. 

Die katholische Kirche sagt Nein zur Segnung von homosexuellen Partnerschaften. Die Komikerin Carolin Kebekus kritisiert die Entscheidung des Vatikan gegenüber der Deutschen Presseagentur am Dienstag: "In dieser Entscheidung offenbart sich erneut die mannigfaltige Menschenfeindlichkeit der katholischen Kirche". Die Kirche beweise einmal mehr, dass sie sich nicht bewegen wolle, am allerwenigsten in ihrer Sexualmoral. "Hier werden Motorräder und Tiere und letztes Jahr sogar ein Gitter vor dem Kölner Dom gesegnet. Aber homosexuelle Menschen nicht. Ein Armutszeugnis", so Kebekus.

Carolin Kebekus ist aus der Kirche ausgetreten

Die 40-Jährige ist schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten, unter anderem aus Protest gegen die Diskriminierung von Frauen. Sie betrachtet sich aber nach wie vor als Katholikin. Immer wieder hat sie sich in ihren Programmen mit der Kirche auseinandergesetzt.

Carolin Kebekus

Am Montag hatte die Glaubenskongregation des Vatikans klargestellt, dass die katholische Kirche nicht befugt sei, homosexuelle Partnerschaften zu segnen. Segnungen menschlicher Beziehungen seien nur möglich, wenn damit den Plänen Gottes gedient sei. Unzulässig sei jede Segnungsform, die homosexuelle Partnerschaften anerkenne. Die Entscheidung hat in Deutschland Protest ausgelöst.

deb DPA

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