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Künstlerische Freiheit Unbekannte beschildern Kölner Domplatz als "Snowdenplatz"


"Irgendwelche Witzbolde" - mehr weiß man in Köln nicht. Unbekannte haben Whistleblower Edward Snowden ein Denkmal gesetzt und den Domplatz umbenannt.

Unbekannte haben den Platz vor dem Kölner Dom in "Snowdenplatz" umbenannt und entsprechend beschildert. Ein Sprecher der Stadt Köln sagte am Dienstag, "irgendwelche Witzbolde" hätten eines der Schilder des "Domkloster" genannten Platzes mit der neuen Beschriftung versehen. Dieser Hinweis auf den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden werde nun entfernt, denn: "Den Snowdenplatz gibt's nicht." Strafrechtliche Konsequenzen hätten die Unbekannten nicht zu befürchten, sagte der Sprecher: "Das läuft erstmal unter künstlerischer Freiheit."

Seitdem der 30-jährige Amerikaner Edward Snowden im Mai der britischen Zeitung "The Guardian" in einem Interview detailliert über das Abhörverhalten von US-Geheimdiensten berichtete, ist er international zu einem Symbol für Datenschützer geworden. Welche Hintergründe die Aktion in Köln hat, ist bisher nicht bekannt.

ono/DPA DPA

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