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Tod nach Magerkur

Der belgische Polizist Dirk Balthazar wollte endlich etwas für sich und seine Gesundheit tun und ordentlich abnehmen. Alleine traute er sich diesen Schritt nicht zu. Also meldete er sich mit einem Kampfgewicht von 135 Kilogramm als Abspeck-Kandidat in der Fernsehshow "Du bist was Du isst". Das Schicksal spielte dem Familienvater aber böse mit. Nach der ersten Etappe seiner Magerkur, bei der er immerhin 25 Kilogramm verloren hatte, starb er an einer Gehirnblutung. "Das macht es besonders schlimm", sagte die Diät-Expertin des Senders. Balthazar habe sich resolut für ein gesundes Leben entschieden, "und dann wird er von so einem Zufall getroffen". Mit der Radikal-Diät habe der Tod des 41-Jährigen nichts zu tun.

Reite nicht auf fremden Pferden

Bekanntlich ist Reiten eine gefährliche Beschäftigung. Diese Erfahrung musste auch ein 40 Jahre alter Mann machen. Er war sturztrunken über einen Zaun auf eine Wiese geklettert, wo er sich auf ein fremdes Pferd schwang. Das Tier hatte wohl etwas gegen fremde nächtliche und trunkene Reiter, ging durch und rannte zu seinem Stall. Das Pferd passte unter dem Stalldach durch, der Reiter nicht. Er stürzte und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

In Knast wegen zu vieler Böller

Sie machen Krach, Rauch stinken. Ohne sie geht Silvester gar nicht. Und je mehr, desto besser und lauter. Die Rede ist von Silvesterkrachern. Zu viele von ihnen auf einem Haufen ist nicht gut, weil strafbar. Ein Mann muss vier Monate ins Gefängnis, weil er über 1000 Kilogramm Silvesterkracher zu viel in seinem Geschäft gelagert hatte. Spätestens zu Silvester ist er wieder draußen und kann Kracher verkaufen - in kleineren Mengen.

Auch Wildschweine bluten wie Sau

Wildern ist verboten, wer es trotzdem macht, sollte sich schlauer anstellen als die beiden Ganoven, die an der bayerisch-tschechischen Grenze geschnappt wurden. Blut von zwei Wildschweinen tropfte aus ihrem Kofferraum und erregte das Aufsehen der Grenzposten. Die Deutschen waren in Böhmen auf verbotener Jagd gewesen und hatten zwei Wildschweine erlegt. Nur bluteten die Viecher wie die sprichwörtliche Sau und verrieten die das Duo.

Küssen verboten

Küssen ist bekanntlich gesund und auch hier gilt: Viel hilft viel. Wer in Indonesien diesen Rat befolgt, könnte bald im Gefängnis landen. Die Ortschaft Tangerang plant ein Gesetz, das für Küsse von mehr als fünf Minuten Dauer Haftstrafen vorsieht. Auch sinnliche Berührungen sind sündig und somit strafbar. Bleibt abzuwarten, ob künftig eine Stoppuhr zur Grundausstattung indonesischer Polizisten gehören wird.

Terroristische Rockmusik

"Now war is declared - and battle come down" - etwa: Jetzt ist der Krieg erklärt und der Kampf beginnt - dieses Lied von The Clash sollte man besser nicht in der Öffentlichkeit singen, will man nicht unter Terrorverdacht im Gefängnis landen. Auf dem Weg zum Flughafen sang ein junger Brite den Titel lautstark mit. Der Taxifahrer witterte Terrorverdacht und rief die Polizei. Der suspekte Sänger wurde im Flugzeug verhaftet. Durfte aber bald wieder gehen. Sein Flugzeug habe er leider verpasst, sagte eine Polizeisprecherin.

Wärter tricksen Affen aus

Viele Menschen sind versessen auf Handys. Nicht anders ergeht es den Affen im Londoner Zoo. Sie hatten ein sehr starkes Interesse an den blinkenden und komische Geräusche von sich gebenden Dingern der Zoobesucher entwickelt und waren zu perfekten Handydieben geworden. Dem tierischen Handyklau haben wurde jetzt mit einem Trick Einhalt geboten: Wärter präparierten Mobiltelefone mit einer für Affenfinger unangenehmen klebrigen Substanz und ließen sie sich abnehmen. Das "Trainingsprogramm" hat gewirkt. Die Affen widmen sich wieder ihren sonstigen Lieblingsbeschäftigungen: Schlafen, Toben oder Futtersuchen .

Engländer jagen Monsterkaninchen

Es klingt wie eine Szene aus dem Oscar-gekrönten Trickfilm "Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen": In Nordengland tobt derzeit ein offenbar zu groß geratenes Kaninchen durch Gemüsebeete, reißt Lauch raus und mampft Rüben. Die Bewohner des Dorfes sind verzweifelt: Wir nennen es 'Das Monster'. Es hat fast die Größe eines Hundes und frisst alles Gemüse. Mit Gewalt wollen die Bauern nun ihren preisgekrönten Kohl und Pastinaken schützen. Zwei Männer haben sich aufgemacht, den Hasen zu erschießen. Ob das gelingt, ist fraglich. "Das Monster ist sehr schlau", sagte ein Dorfbewohner.

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