Maserati als Dienstwagen Berliner Treberhilfe erteilt Aufsichtsratschef Hausverbot


Jetzt muss der Aufsichtsratschef gehen, der erst seit zwei Wochen im Amt ist: Der Maserati-Skandal der Berliner Treberhilfe zieht weiter Kreise.

Im Maserati-Skandal um die Berliner Treberhilfe werden die Fronten härter. Am Donnerstagabend wurde der Aufsichtsratschef der gemeinnützigen Treberhilfe-GmbH, Thomas Dane, abgewählt. Er war erst vor gut zwei Wochen wegen der Affäre eingesetzt worden. Die Gesellschafter erteilten ihm mit Zweidrittel- Mehrheit ein Hausverbot, wie der Wohlfahrtsverband mitteilte. Dane sitzt auch im Vorstand des Trägervereins, dem Diakonischen Werk.

Die Treberhilfe war in die Kritik geraten, weil ihr langjähriger Chef Harald Ehlert einen Maserati als Dienstwagen genutzt hatte. Das kam in die Öffentlichkeit, weil der Luxus-Sportwagen in Mecklenburg- Vorpommern geblitzt wurde und Ehlert vor Gericht ziehen wollte. Er wollte kein Fahrtenbuch führen. Dane hatte scharfe Kritik an der Vereinsführung geäußert und von dem Verdacht gesprochen, dass öffentliche Mittel zweckentfremdet werden.

DPA DPA

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