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Nach Generatorpanne: Bulgarien nimmt AKW vom Netz

Manuell abgeschaltet: Nach einer Panne wurde ein Atomkraftwerk in Bulgarien heruntergefahren. Die Energiebehörde plante eigentlich, die Laufzeit des AKW drastisch zu erhöhen.

Ein Reaktor im bulgarischen Atomkraftwerk Kosloduj ist nach einer Generatorenpanne vom Netz genommen worden. Wie die Verwaltung des Meilers am Sonntag mitteilte, wurde der Tausend-Megawatt-Reaktor Nummer sechs am Vorabend nach einer automatischen Warnmeldung vom Stromnetz getrennt. Demnach liegt der betroffene Generator außerhalb des radioaktiven Kreislaufes des Reaktors. Es sei keine Radioaktivität ausgetreten, teilte das Kraftwerk mit.

Den Angaben zufolge schaltete sich der Reaktor nicht automatisch ab, sondern wurde manuell vom Netz getrennt. Das Problem sei "erkannt und behoben", so dass der Reaktor wieder ans Netz gehen könne. Erst am Donnerstag war in Kosloduj der Tausend-Megawatt-Reaktor Nummer fünf nach Wartungsarbeiten wieder zugeschaltet worden. Am Dienstag war Bulgarien von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden, das aber keine Auswirkungen auf Kosloduj gehabt haben soll.

In Kosloduj war erst am Donnerstag der andere Atommeiler nach einer Wartung wieder ans Netz gegangen. Das Balkanland deckt rund 30 Prozent seines Strombedarfs aus dem Atomkraftwerk sowjetischer Bauart. Bulgarien will die Laufzeiten der beiden Blöcke um je 20 Jahren verlängern. Das neue EU-Land hatte Ende März auf ein mit Russland geplantes Atomkraftwerk bei Belene, ebenfalls an der Donau, verzichtet. Stattdessen soll nun ein weiterer 1000-Megawatt-Block aus russischer Produktion in Kosloduj aufgestellt werden.

ono/AFP/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.