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Nach Rückruf Hitler-Tasse soll ins Museum


Große Aufregung gab es, als sie im Sortiment eines Möbelhauses entdeckt wurde - nun winkt der Tasse mit dem Abbild Adolf Hitlers zeitgeschichtlicher Ruhm. Ein Museum soll Interesse angemeldet haben.

Die von einem großen Möbelhaus verkaufte Kaffeetasse mit dem Porträt Adolf Hitlers könnte es bis ins Museum schaffen. Das Haus der Geschichte in Bonn habe großes Interesse "an der Übernahme einer der sogenannten Hitler-Tassen", berichtet die "Neue Westfälische" aus Bielefeld und beruft sich dabei auf einen Museumssprecher. Der Fall zeige, welche Verwicklungen es in einer globalisierten Welt gebe, sagte der Sprecher dem Blatt.

Die von dem Möbelhaus in China georderten Tassen zeigen eine verblasste 30-Pfennig-Briefmarke aus dem Dritten Reich mit dem Konterfei Adolf Hitlers, dazu einen Poststempel mit Hakenkreuz. Beides wird überlagert von einer großen Rose und englischen Wörtern in einer großen, schwarzen Zierschrift.

Der Möbelhändler hatte 5000 Tassen bestellt und die Lieferung nach eigenen Angaben nicht richtig kontrolliert. Der chinesische Designer habe nicht gewusst, was auf dem Bild zu sehen war. Nachdem die Panne entdeckt wurde, wurden 4825 Exemplare vernichtet. 175 Tassen wurden verkauft. Das Möbelhaus hat die Käufer aufgefordert, sie im Tausch gegen einen Gutschein zurückzugeben.

car/DPA DPA

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