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Nach Unwettern in Thailand: Kriegsschiffe retten Hunderte gestrandete Touristen

Die schweren Unwetter in Thailand waren eine böse Überraschung für Touristen. Mehrere Hundert saßen zwei Tage lang auf Inseln fest. Mit Kriegsschiffen hat die thailändische Regierung die Urlauber nun zurück aufs Festland gebracht.

Kriegsschiffe haben Hunderte Thailand Touristen, die nach Unwettern auf Inseln gestrandet waren, zurück aufs Festland gebracht. Auf einem Flugzeugträger kamen 618 einheimische und ausländische Urlauber am Donnerstag am Marine-Stützpunkt Sattahip 120 Kilometer südlich von Bangkok an, teilte die Marine mit.

Das Schiff hatte sie von der Insel Tao nördlich des beliebten Touristenziels Koh Samui im Golf von Thailand gerettet. Die Menschen waren dort tagelang von der Außenwelt abgeschnitten, weil wegen der hohen Wellen keine Fähren mehr zu den anderen Inseln gingen.

Mindestens 15 Todesopfer

Auf Koh Samui saßen ebenfalls Tausende fest, weil der Flughafen nach tagelangem Dauerregen wegen Überschwemmung 48 Stunden geschlossen war. Erst am Mittwoch ging er wieder in Betrieb. Auch vor der Westküste Thailands strandeten 500 Touristen auf der Insel Tarutao. Sie wurden mit eigens gecharterten Schnellbooten ans Festland gebracht.

Mindestens 15 Menschen sind seit dem Wochenende im Süden Thailands im für die Jahreszeit höchst ungewöhnlichen Unwetter und anschließenden Überschwemmungen ums Leben gekommen. Ökonomen schätzten den entstandenen Schaden auf sieben Milliarden Baht (rund 163 Millionen Euro).

dho/DPA / DPA