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Neues Recyclingsystem in Frankreich: Alte Möbel kommen nicht mehr auf den Müll

Mehr als zwei Millionen Tonnen Altmöbel landen in Frankreich jährlich im Müll - das ändert sich jetzt. Hersteller sind ab 1. Mai zur Rücknahme verpflichtet. Käufer müssen eine Öko-Abgabe zahlen.

In Frankreich sollen künftig viel mehr Möbel wiederverwertet werden als bisher. An diesem Mittwoch tritt eine Rücknahmepflicht für Möbelhersteller in Kraft. Zur Finanzierung des Recyclingsystems werden die Käufer von diesem Tag an in Form eines Ökobeitrags zur Kasse gebeten.

Bis 2017 sollen 45 Prozent der Möbel von Privathaushalten wiederverwertet werden. Bei Möbeln aus Büros, Geschäften, Restaurants oder Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäusern soll die Quote bis dahin sogar bei 75 Prozent liegen.

Das Einsammeln und Verwerten der alten Möbel wird über zwei Recyclingsysteme organisiert: Eco-Mobilier für die Möbel von Privatleuten und Valdelia für Möbel von Unternehmen. Während Valdelia bereits funktionsfähig ist, wird dies bei Eco-Mobilier erst in den kommenden Monaten der Fall sein. Käufer von Möbeln müssen aber bereits ab Mittwoch den Ökobeitrag zahlen, den der Händler dann an das Recyclingsystem weiterleitet. Für einen Stuhl fällt weniger als ein Euro an, bei großen Möbeln und Matratzen sind es dagegen mehrere Euro.

In Frankreich fallen jedes Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen Altmöbel an. Die nun in Kraft tretende Rücknahmepflicht für Möbelhersteller war 2010 in einem Umweltgesetz beschlossen worden.

sas/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.