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Niederlande: Polizei vereitelt offenbar neues Beatrix-Attentat

Königin Beatrix sollte offenbar Opfer eines neuen Attentats werden: Drei Monate nach dem gescheiterten Anschlag mit acht Toten ist in den Niederlanden ein fanatischer Tierschützer festgenommen worden. Es handelt sich um den landesweit bekannten "veganischen Flitzer".

Drei Monate nach einem gescheiterten Anschlag gegen Königin Beatrix mit acht Toten ist in den Niederlanden ein fanatischer Tierschützer wegen der möglichen Planung eines Attentats auf die Monarchin festgenommen worden. Als mutmaßliches Motiv des als "veganischer Flitzer" landesweit bekannten Mannes gab die Staatsanwaltschaft am Dienstag dessen Wut darüber an, dass die Königin nach wie vor Pelze trägt. Zeugen hätten entsprechende Anschuldigungen gegen ihn erhoben.

Der 23-jährige Peter Janssen, der seit Jahren mit teils spektakulären Aktionen gegen Tierquälerei protestiert, wies alle Vorwürfe zurück. Sein Mandant sei unschuldig, sagte sein Anwalt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, es gebe mehrere konkrete Anhaltspunkte für die Ermittlungen. Janssen sei wegen des Verdachts auf Planung eines Attentats und unerlaubten Waffenbesitzes vernommen worden.

Computer beschlagnahmt

Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung sei allerdings keine Waffe gefunden worden. Man habe zwei Computer des Verdächtigen beschlagnahmt. Der Verdacht gegen Janssen stützt sich unter anderem darauf, dass er am Königinnentag des Jahres 2008 festgenommen worden war, nachdem es Hinweise darauf gab, dass er "eine Störaktion" vor den Augen der Monarchin geplant habe.

Auf den Tierschutzfanatiker als potenziellen Königinnen-Attentäter waren die Ermittler nun erneut durch die "breit angelegte" Vernehmung eines Zeugen gestoßen. Janssen hatte in den Niederlanden unter der Bezeichnung "Vegan Streaker" ("veganischer Flitzer") mit Aktionen gegen Tierlabors und Tierfarmen für Aufsehen erregt. Er hatte unter anderem ein TV-Programm gestört.

Gegen den Mann wird auch wegen der Freilassung von 2500 Zuchtnerzen auf einer Farm in der Provinz Zeeland ermittelt. Einen Beweis für den Verdacht der Planung eines Attentats gegen die 71-jährige Königin Beatrix gebe es aber bislang nicht, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Man könne nicht ausschließen, dass die Vorwürfe fallengelassen werden.

Am 30. April war ein Attentäter während des Festumzugs zum diesjährigen Königinnentag in der Stadt Apeldoorn mit seinem Kleinwagen auf den offenen Bus der Monarchin zugerast. Dabei tötete er sieben Zuschauer, elf wurden teils schwer verletzt. Der 38-jährige Attentäter starb an den Folgen von Schädelverletzungen, sein Auto war auf ein Denkmal geprallt. Die königliche Familie hatte das vom Fernsehen live übertragene Geschehen von ihrem Bus aus mit Entsetzen verfolgt.

AP/DPA / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.