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Norwegen: Zwei Spieler sterben während Schach-Olympiade

Während eines Schachturniers zwischen den besten Spielern der Welt im norwegischen Tromsø sind zwei Menschen gestorben. Offenbar handelt es sich in beiden Fällen um natürliche Tode.

Am letzten Tag des Schach-Nationenturniers im norwegischen Tromsø sind zwei Wettkämpfer gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, starb ein Endsechziger aus den Seychellen am Donnerstag während einer Partie. Später am Abend wurde ein Teilnehmer aus Usbekistan tot in einem Hotelzimmer aufgefunden. Laut Polizei und Veranstaltern vom Weltschachverband (Fide) starben beide offenbar eines natürlichen Todes.

Deutsche Frauen scheitern an Georgien

Mit einer Enttäuschung ist für die deutsche Frauen-Auswahl die Schacholympiade in Norwegen zu Ende gegangen. Das Team um Großmeisterin Elisabeth Pähtz, das vor der Schlussrunde noch auf dem vierten Rang lag, vergab am Donnerstag durch eine unerwartet klare 0:4-Niederlage gegen Georgien alle Medaillenchancen. Der neunte Platz im Endklassement ist dennoch ein erfreuliches Ergebnis. Die Männer des Deutschen Schachbundes (DSB) fielen durch ein schwaches 2:2 gegen Australien auf Rang 30 zurück und verpassten in Tromsø den angestrebten Top-Ten-Platz mehr als deutlich.

Sieger des Turniers bei den Männern wurde China, gefolgt von Ungarn und Indien. Bei den Frauen ging Gold an Russland, Silber an China und Bronze an die Ukraine.

ono/AFP/DPA / DPA
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