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Österreich Lehrer in Graz soll mutmaßlich Schüler für Nacktfotos bezahlt haben

Das Logo der App Snapchat auf einem Handy-Bildschirm, darüber ein Daumen
In Österreich wird gegen einen Lehrer ermittelt – er soll auf Snapchat gegen Bezahlung Nacktbilder von Schülern erhalten haben
© REUTERS / Dado Ruvic
Ein Gymnasiallehrer im österreichischen Graz wird verdächtigt, seinen minderjährigen Schülern Geld für Nacktfotos gezahlt zu haben. Mit diesem Vorwurf hatten Schüler sich an einen Vertrauenslehrer gewandt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. 

In der österreichischen Stadt Graz soll ein Lehrer eines Gymnasiums seine Schüler für Nacktfotos bezahlt haben, wie österreichische Medien übereinstimmend berichten. Zuerst hatte die Kronenzeitung über den Fall berichtet, die Staatsanwaltschaft in Graz bestätigte Ermittlungen gegen den Lehrer wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie. Damit ist sie Hinweisen der Bildungsdirektion Steiermark gefolgt. Der Direktor der Schule hatte gegen den Lehrer Anzeige erstattet.

Verdachtsfall in Österreich: Schüler hatten sich an Vertrauenslehrer gewandt

Mehrere männliche, minderjährige Schüler hatten zuvor ihrem Vertrauenslehrer erzählt, dem Religionslehrer Nacktfotos von sich über die Social-Media-App Snapchat geschickt zu haben. Dafür habe der Lehrer ihnen Geld gezahlt. Fotos sind auf Snapchat nur einige Sekunden zu sehen, bevor sie sich selbst löschen. 

Wie viele Schüler insgesamt betroffen sein könnten, ist laut Medienberichten noch nicht klar. Momentan werden Datenträger untersucht, die vergangene Woche bei einer Durchsuchung des Hauses des Lehrers beschlagnahmt wurden. Der Lehrer wurde suspendiert, es gelte aber die Unschuldsvermutung. 

Quellen: ORF, Puls 24

ckön

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