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Oktoberfest: Streit auf Oktoberfest endet tödlich - Polizei fahndet nach Täter und Zeugen

Dramatisches Ende einer Partynacht: Zwei Männer sind am Freitagabend auf dem Münchner Oktoberfest in Streit geraten. Einer wurde dabei so schwer verletzt, dass er starb. Der Täter flüchtete, die Polizei bittet um Mithilfe.

Tatort: Oktoberfest

Tatort: Oktoberfest. Zwei Polizisten an einem Seiteneingang des Augustiner-Festzeltes, an dem am Freitagabend ein Mann verstarb.

DPA

Bei einem Streit auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mann tödlich verletzt worden. Wie die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, waren am Freitagabend im Außenbereich des Augustiner-Festzeltes zwei Männer aneinandergeraten. Der eine streckte den anderen nieder und verletzte ihn sehr schwer. Die zu Hilfe gerufenen Notärzte führten Wiederbelebungsversuche durch, diese blieben jedoch erfolglos. Der Mann starb noch vor Ort.

Nach Polizeiangaben flüchtete der Täter. Die Polizei fahndete zunächst vergeblich nach dem Schläger und sucht nun Zeugen, die den Streit am Augustiner-Zelt beobachtet haben. Insbesondere eine Frau, die das Geschehen gesehen haben soll, wäre als Zeugin für die Polizei sehr wichtig. Die Gesuchte sei zirka 40 bis 50 Jahre alt, zirka 1,70 Meter groß und habe eine kräftige Figur, sowie gelockte lange Haare. Sie habe eine rote Strickjacke und ein Dirndl getragen. Hinweise könnten unter der Notrufnummer 110 gegeben werden.

Keine Waffe bei tödlicher Oktoberfest-Schlägerei im Spiel

Bei dem Opfer handle es sich um einen 58-jährigen Deutschen aus dem Münchner Umland, sagte eine Polizeisprecherin in einem Video, das die "Bild"-Zeitung veröffentlichte. In einem weiteren Video auf der Internetseite der Münchner "tz" sagte die Sprecherin, vermutlich seien bei der Tat keine Waffe und auch kein Maßkrug im Spiel gewesen. Mehr Details wollten die Ermittler zunächst nicht bekanntgeben.

Waffen sind auf dem Oktoberfest verboten. Die seit einigen Jahren eingeführten Personenkontrollen am Eingang des Festgeländes sollen sicherstellen, dass niemand gefährliche Gegenstände mitbringen kann.

mai/DPA