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Online-Petition nach Löwen-Tötung: Protest-Sturm gegen Kopenhagener Zoo

Als hätte der Fall Marius nicht gereicht: Nachdem im Kopenhagener Zoo auch noch Löwen getötet wurden, machen rund 100.000 Menschen ihrem Ärger online Luft. Auch vom Frankfurter Zoo-Chef kommt Kritik.

Die getötete Giraffe Marius diente im Febraur den Löwen im Kopenhagener Zoo noch als Nahrung. Nun wurden auch vier der Großkatzen eingeschläfert.

Die getötete Giraffe Marius diente im Febraur den Löwen im Kopenhagener Zoo noch als Nahrung. Nun wurden auch vier der Großkatzen eingeschläfert.

Nach der Tötung von vier Löwen hagelt es von allen Seiten Kritik am Kopenhagener Zoo: Mehr als 94.000 Menschen unterzeichneten im Internet eine Protest-Petition. Eine Liste mit den ersten 66.000 Unterstützern soll bereits nach Dänemark geschickt worden sein. Dort warnte der Zoo erneut vor einer "Disneyfizierung" der Natur und warb für eine sachliche Debatte.

In der dänischen Hauptstadt waren am Montag zwei ausgewachsene Löwen und deren Junge eingeschläfert worden, um Platz für einen neuen Zuchtlöwen zu schaffen und Inzucht zu verhindern. Bereits vor sechs Wochen hatte die Schlachtung von Giraffe Marius einen weltweiten Aufschrei verursacht. "Wir erwarten nicht, dass es annähernd so heftig wird wie beim letzten Mal", sagte Zoo-Verwaltungsdirektor Steffen Stræde der Zeitung "Politiken". "Aber wir nehmen den Sturm mit und denken, dass es eine wichtige Diskussion ist, die es sich zu führen lohnt."

Tötung gehört in Zoos zur Normalität

Inzwischen melden sich auch deutsche Zoodirektoren zu Wort. Manfred Niekisch vom Frankfurter Zoo glaubt, dass die Tötung der Löwen mit vorausschauender Planung hätte vermieden werden können. "Wenn man züchtet, muss man sich vorher überlegen, wo die Jungtiere bleiben können", sagte Niekisch. Auch in Frankfurt am Main würden Raubtier-Junge nach einer gewissen Zeit von den Eltern getrennt und anderswo untergebracht. "Wir haben bisher immer einen Platz gefunden."

Der Geschäftsführer des Verbands deutscher Zoodirektoren Peter Dollinger sagte, für die Tötung von Tieren sei ausdrücklich ein "vernünftiger Grund" nötig. Das Vorgehen des Kopenhagener Zoos hält er für prinzipiell nachvollziehbar, allerdings bestehe in Einzelfragen noch Klärungsbedarf. "Warum hat man die alte Katze überhaupt noch trächtig werden lassen? Und hat man rechtzeitig nach einem möglichen Ausweichquartier für die Jungtiere gesucht?" Das Töten von Tieren gehöre in Tiergärten oft zur Normalität. "In vielen Zoos werden Zebras, Hirsche und Antilopen geschossen und verfüttert", so Dollinger.

car/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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