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Tödlicher Verkehrsunfall: Caitlyn Jenner muss doch nicht vor Gericht

Caitlyn Jenner, die transsexuelle Ex-US-Olympiasiegerin, wird nun doch nicht wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Sie hatte im Februar einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Frau starb.

Caitlyn Jenner muss nach Autounfall doch nicht vor Gericht

Zum Zeitpunkt des Autounfalls im Februar hieß Caitlyn Jenner noch Bruce. Im Juni war sie auf dem Cover von "Vanity Fair" erstmals als Frau zu sehen.

Die transsexuelle Ex-US-Olympiasiegerin Caitlyn Jenner muss sich nach ihrem schweren Verkehrsunfall nun doch nicht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles wird in dem Fall keine Anklage erheben, wie eine Sprecherin mitteilte. Jenner, die damals noch ein Mann war und Bruce Jenner hieß, hatte im Februar in Malibu mit ihrem Geländewagen einen Verkehrsunfall verursacht. Jenner verließ den Unfallort unverletzt, die Fahrerin eines anderen Autos kam jedoch ums Leben.

Nach Auffassung der Ermittlungsbehörden war Jenner nicht zu schnell, angesichts des Verkehrsaufkommens aber "unvorsichtig" gefahren. Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung hätte ihr eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr gedroht.

Der ehemalige Olympiasieger im Zehnkampf und frühere Stiefvater von TV-Starlet Kim Kardashian hatte sich im April als transsexuell geoutet. Im Juni ließ sich die 65-Jährige erstmals als Frau auf der Titelseite des US-Magazins "Vanity Fair" ablichten und gab dabei gleichzeitig ihren neuen Namen bekannt. Seit knapp einer Woche ist Jenner nun auch offiziell eine Frau: Ein Gericht gab ihrem Antrag auf Änderung ihres Namens und Geschlechts statt. Im Geburtsregister wird sie nun als Caitlyn Marie Jenner geführt.

jho / AFP