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Neue Verordnung der Bundesregierung: In den Paternoster geht's künftig nur noch mit Führerschein

Mal eben schnell reinspringen ist nicht mehr: Ein neues Bundesgesetz verbietet es ungeschulten Menschen, einen Paternoster zu benutzen - für die alten Aufzüge braucht es künftig einen Führerschein.

Und weg ist er: Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn entschwindet im Rathaus langsam mit dem Paternoster

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Eigentlich hätte sie es schon seit 2004 nicht mehr geben dürfen, doch Proteste verhinderten das Aus des Paternosters – jenes legendären Umlaufaufzugs, wie es ihn in jeder größeren Stadt immer noch gibt. Doch ab 1. Juni darf nicht mehr jeder in die Kabinen rein: Ein Bundesgesetz erlaubt nur noch befugtem Personal das Betreten der alten Aufzüge mit Nostalgie-Faktor. Laut neuer Betriebssicherheitsverordnung muss der Arbeitgeber dafür sorgen, "dass Personenumlaufaufzüge nur von durch ihn eingewiesenen Beschäftigten verwendet werden". Das bedeutet: Für Besucher müssen die altertümlichen Aufzüge, die im Amtsdeutsch Personenumlaufaufzüge heißen, künftig gesperrt werden.

Widerstand gegen die Neuregelung

In München regt sich Widerstand gegen das Paternoster-Fahrverbot für jedermann. Der Paternoster-Verein München, der bereits vor elf Jahren das Ende des Nostalgielifts verhinderte, will gegen die neue Regelung angehen. Auch die SPD-Stadtratsfraktion hat sich dem angeschlossen. "Man kann alles übertreiben", sagte Stadträtin Ulrike Boesser. Proteste gibt es in anderen Städten ebenfalls, etwa in Stuttgart.

Einen Paternoster-Führerschein gab es schon einmal an der Frankfurter Universität. Zumindest einige Monate lang hatte die Hochschulleitung angewiesen, dass der Paternoster im IG-Farben-Haus nur noch von Angestellten und Studenten mit Berechtigungsschein benutzt werden durfte. Die ab Juli des Jahres geltende Regelung wurde allerdings im November wieder aufgehoben.

nik/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.