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Pottwal vor Pellworm gestrandet Riesensäuger vermutlich seit einigen Tagen tot


Ein 15 Meter langer Pottwal ist vor der Nordsee-Insel Pellworm gestrandet. Das Riesentier wurde in der Nacht zum Dienstag in den Meldorfer Hafen am Festland geschleppt.

Ein verendeter Pottwal ist vor der Nordseeinsel Pellworm gestrandet. Der Kadaver des von einem Fischer auf einer Sandbank entdeckten fünfzehn Meter langen Bullen wurde in den Hafen von Meldorf im Kreis Dithmarschen geschleppt, teilte die Wasserschutzpolizei Husum am Dienstag mit. Dort wurde er an Land gezogen und soll am Mittwoch von Wissenschaftlern der Tierärztlichen Hochschule Hannover zerlegt und anschließend untersucht werden.

Am Vormittag nahmen bereits Mitarbeiter des Büsumer Forschungs- und Technologiezentrums Proben von dem Tier. Der Pottwalbulle ist den Angaben zufolge vermutlich schon seit einigen Tagen tot. Ein Fischer hatte das Tier am Montag auf einer Sandbank rund 1,5 Seemeilen westlich von Pellworm entdeckt.

Es kam in den vergangenen Jahren immer wieder vor, dass vor der Westküste Schleswig-Holsteins Pottwale strandeten. Anfang 2002 etwa verendeten gleich drei Pottwalbullen in der deutschen Nordsee. Warum sich die Tiere in die deutsche Küstenregion verirren, ist unklar. Manche Experten vermuten Störgeräusche oder Umweltgifte.

hw/DPA DPA

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