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Brand im Freizeitpark: Feueralarm in Rust - Europapark musste komplett evakuiert werden

Großeinsatz der Feuerwehr: Im Europapark Rust hat ein Feuer große Zerstörungen angerichtet und einen Millionenschaden verursacht. Der Park musste komplett evakuiert werden. Verletzte gab es nicht.

Europapark Rust

Eine schwarze Rauchsäule steigt über dem Europapark Rust auf

DPA

Ein Großbrand im Europa-Park im baden-württembergischen Rust hat am Samstagabend eine Lagerhalle zerstört und auf eine Freizeit-Attraktion übergegriffen. An der Löscharbeiten waren knapp 500 Einsatzkräfte beteiligt, wie ein Sprecher des Parks auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Tausende Besucher wurden in Sicherheit gebracht, verletzt worden sei niemand. Zur Höhe des Schadens und zur Ursache gab es am Abend noch keine Informationen. Ob der größte deutsche Freizeitpark am Sonntag öffnen kann und eine ARD-Show wie geplant von dort ausgestrahlt werden kann, war zunächst unklar. Über das weitere Vorgehen sollte in der Nacht entschieden werden.

Nach Angaben des Freizeitparks war das Feuer in der Halle ausgebrochen und habe dann auch die angrenzende Attraktion "Die Piraten von Batavia" erfasst - eine Anlage, in der Besucher Bootsfahrten machen konnten. Nach mehreren Stunden Löscheinsatz sagte ein Sprecher der Polizei Offenburg am späteren Abend, der Brand sei unter Kontrolle.

Tausende Besucher wurden in Sicherheit gebracht

Nach Schätzungen der Einsatzkräfte wurden nach Ausbruch des Feuers Tausende Besucher in Sicherheit gebracht. Laut Polizei zählte der Park am Samstag insgesamt 25.000 Gäste. "Die Besucher haben den Freizeitpark geordnet verlassen", teilte die Polizei mit.

Die erste Meldung über den Brand in dem nördlich von Freiburg gelegenen Freizeitpark hatte die Feuerwehr des Ortenaukreises gegen 18.20 Uhr erreicht. Auf Bildern war später zu sehen, wie dichter Rauch über der Lagerhalle aufstieg. Luftaufnahmen, die während des Feuers entstanden und über Twitter verbreitet wurden, zeigten Flammen auf mehreren Seiten des Gebäudes. Die Rauchsäule war weithin zu sehen. Wiederum auf anderen Bildern in sozialen Netzwerken waren im Skandinavien-Bereich brennende Balken und Gerippe von Gebäuden zu erkennen.

Am frühen Abend hatte der Sprecher der Feuerwehrleitstelle, Michael Wege, gesagt: "Das Feuer breitet sich noch stark aus. Wir haben die Lage noch nicht unter Kontrolle." Weitere Einsatzkräfte würden nachgezogen. Im Einsatz seien die Kreisfeuerwehren Ortenau und Emmendingen. Zudem seien Kräfte der Berufsfeuerwehren Karlsruhe und Freiburg hinzugezogen worden.

Mit viel Einsatz Ausbreitung des Feuers verhindert 

Die Einsatzkräfte versuchten unter Hochdruck, ein Übergreifen des Feuers auf andere Areale zu verhindern. Gegen 21.30 Uhr sagte ein Sprecher der Polizei Offenburg, das Feuer sei unter Kontrolle. Es gebe allerdings noch einige Brandherde. Aufgrund der starken Rauchentwicklung riet die Polizei den Anwohnern, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Zufahrtswege zum Themenpark waren gesperrt.

Nach Angaben des Südwestrundfunks (SWR) war die Freilichtbühne in dem Park für die Sendung "Immer wieder sonntags" mit Moderator Stefan Mross nicht von dem Brand betroffen. Die Musikshow sollte an diesem Sonntag live in der ARD ausgestrahlt werden. Ob sie zu sehen sei, hänge von der weiteren Entwicklung ab, sagte ein Sprecher des Senders.
Sollten Menschen verletzt worden sein, könne es keine Unterhaltungssendung geben. Das Feuer war dem Sprecher zufolge während der Generalprobe ausgebrochen. Die Schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli, die ebenfalls am Sonntag auftreten sollte, schrieb auf ihrem Instagram-Profil: "Feuer im Europa Park!! Probe immer wieder Sonntags." Dazu verbreitete sie mehrere Videos, die - aus sicherer Entfernung aufgenommen - eine gewaltige Rauchsäule zeigen.

Der Europa-Park ist Deutschlands größter Freizeitpark und rechnet in diesem Jahr nach eigener Auskunft mit mehr als 5,6 Millionen Besuchern, ähnlich wie im Vorjahr. Er war 1975 eröffnet worden. Der 95 Hektar große Park zählt mehr als 100 Attraktionen und Shows. 


tis / che / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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