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Schnee und Eis in Deutschland: Wintereinbruch führt zu vielen Unfällen

Starke Schneefälle sorgen für Chaos auf den Straßen. Ein Auto ist in der Nacht auf verschneiter Straße in einen Reisebus geschleudert. Dabei kam ein Mensch ums Leben. Auch die Bahn hat Probleme.

Weite Teile des Landes leiden unter dem frühen Wintereinbruch. Starker Schneefall hat in Südwestsachsen zu mehr als 70 Unfällen geführt. Bei Reichenbach im Vogtland wurden am Samstag drei Menschen leicht verletzt, als zwei Autos frontal zusammenstießen, wie die Polizei berichtete. Meist blieb es jedoch bei Blechschäden. Schneeverwehungen und umgestürzte Bäume sorgten zudem für etliche Straßensperrungen.

Noch heftiger war ein Unfall in Baden-Württemberg . Ein 18-jähriger Autofahrer ist dort auf schneebedeckter Straße frontal mit einem Reisebus zusammengestoßen und dabei ums Leben gekommen. Er kam im Schwarzwald mit seinem Cabrio am Samstagabend auf einer verschneiten Straße ins Schleudern, wie die Polizei berichtete. Der Zusammenprall mit dem entgegenkommenden Reisebus war so heftig, dass der 18-Jährige noch an der Unglücksstelle starb. Der Busfahrer wurde den Angaben zufolge leicht verletzt. Die fünf Insassen des Reisebusses erlitten einen Schock.

Extrem früher Weintereinbruch

Die Verbindung von Frost und Feuchtigkeit verwandelt Straßen in gefährliche Rutschbahnen. Meteorologen unterscheiden dabei zwischen Eisglätte und Glatteis. Bei der Eisglätte ist die Fahrbahn schon nass, wenn die Kälte kommt. Bei Glatteis ist zuerst der Frost da, dann kommt die Nässe und sorgt für Unfallgefahr.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten hat es in Deutschland im Oktober so heftig geschneit, dass sich selbst im Flachland vielerorts eine geschlossene Schneedecke bildete. "Das kommt vielleicht alle 30 bis 40 Jahre vor", sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. In weiten Teilen Deutschlands seien die Werte innerhalb einer Woche um 20 Grad gefallen. Das sei "sehr, sehr selten".

ICE wurden umgeleitet

Das Wetter behinderte am Samstag auch den Bahnverkehr. Der ICE zwischen Leipzig und München wurde umgeleitet. In Thüringen stellte die Bahn AG am Samstag wegen umgestürzter Bäume den Zugverkehr zwischen Weimar und Schmölln ein. Weil wegen der Straßenverhältnisse auch nur ein eingeschränkter Ersatzverkehr mit Bussen möglich war, mussten sich Reisende auf erhebliche Verspätungen einstellen. In Ostthüringen fiel an mehreren Stellen der Strom aus. Grund waren zumeist Bäume und Äste, die auf Leitungen gefallen waren, wie ein Sprecher des Energieversorgers E.on Thüringen sagte.

Die ungewöhnliche Wetterlage sei "nicht nur ein Vorgeschmack auf den Winter, sondern ein richtiger Wintereinbruch mit rekordverdächtigen Tiefstwerten", sagte Hartmann. Die Schuldigen kennt der Meteorologe auch: "Sie heißen Mario, Ursula Veronika und Rafael."

tib/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.