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Selbstmordversuch in New York: 22-jähriger Musikstudent überlebt Sturz aus dem 39. Stock

Der 22-jährige Musikstudent Thomas Magill hat in New York einen spektakulären Selbstmordversuch unternommen - und überlebt. Er stürzte sich aus dem 39. Stock eines Hochhauses - und prallte auf ein geparktes Auto.

Augenzeugen fühlten sich an einen Superhelden-Film erinnert: Als der 22-jährige Musikstudent Thomas Magill am Dienstag aus dem 39. Stockwerk eines Wohnhauses sprang, wollte er seinem Leben eigentlich ein Ende setzen.

Doch Magill landete nicht auf dem Asphalt, sondern auf einem roten 2008er Dodge Charger, wie die Zeitung "New York Daily News" am Mittwoch berichtete. Das geparkte Auto federte den Fall so stark ab, dass der suizidale Student mit einigen Knochenbrüchen davon kam.

"Das Auto hat sein Leben gerettet", zitierte das Blatt einen Augenzeugen. "Er landete wie ein Stuntman, einfach unglaublich", erzählte Andrew Petrocelli. Der Mann sei mit den Füßen nach unten gefallen, beschrieb der Bauarbeiter den über 120 Meter langen Sturz.

Bereits vor drei Jahren hatte der Sturz eines New Yorker Fensterputzers aus dem 47. Stockwerk für ähnliche Schlagzeilen gesorgt. Bei dem Arbeitsunfall im Dezember 2007 hatte sich eine Plattform an einem Hochhaus in Manhattan gelöst. Zwei Männer wurden in die Tiefe gerissen. Einer war auf der Stelle tot, der andere überlebte mit zahlreichen Knochenbrüchen, Kopf- und inneren Verletzungen. Nach sechs Wochen wurde der 37-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen.

jwi/DPA / DPA
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