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Nach spektakulärer Befreiung: Polizei fasst flüchtigen Psychiatrie-Patienten - Helferin noch auf der Flucht

Mit vorgehaltener Waffe befreite eine Frau in Kleve einen Straftäter aus der Psychiatrie. Seit einer Woche war das Verbrecher-Pärchen auf der Flucht. Nun konnte der Patient Sirat A. geschnappt werden.

Der 27 Jahre alte Siart A. und die 22-jährige Nadia L. werden polizeilich gesucht

Der 27 Jahre alte Siart A. und die 22-jährige Nadia L. werden polizeilich gesucht

Der vor gut einer Woche gewaltsam befreite Psychiatrie-Patient Sirat A. aus dem nordrhein-westfälischen Kleve ist wieder in Gewahrsam. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 27-Jährige in der Nacht im nahegelegenen Oberhausen festgenommen. Nach seiner 22-jährigen Komplizin Nadja L. wird demnach weiter gefahndet. Der in einer psychiatrischen Klinik untergebrachte Sirat A. war von Nadja L. am 21. Mai mit Waffengewalt befreit worden. Die Frau hatte laut Polizei nach einem Arztbesuch des Straftäters dessen Begleiter mit vorgehaltener Waffe gezwungen, die Handschellen des Mannes zu lösen.

Sirat A. war nach Angaben des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) seit November 2014 in dessen Klinik in Bedburg-Hau untergebracht. Der Mann war wegen schweren Raubes in Tateinheit mit schwerer räuberischer Erpressung zu einer Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden. Zugleich ordnete das Gericht seine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an. Nadja L. soll eine frühere Komplizin des Straftäters sein.

Großfahndung mit Hubschraubern

Auf der Flucht hatten die beiden unter anderem auf der Straße ein Auto gekapert, das später nach einem Verkehrsunfall verlassen aufgefunden wurde. Eine Großfahndung mit zahlreichen Einsatzkräften und Polizeihubschraubern war zunächst ergebnislos verlaufen. Auf die Spur des 27-Jährigen kam die Polizei nach eigenen Angaben durch Überprüfungen im persönlichen Umfeld der Flüchtigen.

In der Nacht zum Samstag stürmte ein Spezialeinsatzkommando dann eine verdächtige Wohnung in Oberhausen, wo sich Sirat A. widerstandslos festnehmen ließ. Zwei Bekannte des Mannes, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielten, wurden nach Feststellung ihrer Personalien wieder freigelassen, da sie mit der Gefangenenbefreiung offensichtlich nichts zu tun hatten.

lie/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.