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Uni-Klinik Utrecht: Sperma verwechselt: Etliche Frauen vom falschen Mann schwanger

Es ist der Super-Gau für die Klinik, vor allem aber für die betroffenen Familien: In der Uni-Klinik im niederländischen Utrecht ist beim In-Vitro-Verfahren Sperma verwechselt worden. Einige Frauen brachten bereits Kinder vom falschen Vater zur Welt.

Hand mit medizinischem Handschuh greift nach Röhrchen mit Sperma-Probe

Der Griff zum Röhrchen mit Sperma-Proben ist in der Uni-Klinik von Utrecht gründlich daneben gegangen (Symbolbild).

In einer niederländischen Fruchtbarkeitsklinik sind möglicherweise mehrere Frauen irrtümlich mit dem Sperma des falschen Mannes künstlich befruchtet worden. Wegen eines "Verfahrensfehlers" könnte das Sperma dieses Mannes im In-Vitro-Verfahren mit den Eizellen von 26 Frauen zusammengeführt worden sein, die eigentlich mit ihrem eigenen Partner ein Kind zeugen wollten, erklärte die Universitätsklinik in Utrecht.

"Es besteht die Möglichkeit, dass Eizellen mit Sperma befruchtet wurden, das nicht von dem beabsichtigten Vater stammt", hieß es in einer Erklärung. Die betroffenen Paare seien informiert worden, eine Untersuchung solle so schnell wie möglich Klarheit schaffen.

Sperma wird selten verwechselt

Den Angaben zufolge wurde die Hälfte der möglicherweise falsch behandelten Frauen schwanger, einige hätten ihr Kind bereits zur Welt gebracht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre der biologische Vater dieser Kinder nicht wie von den Paaren gewünscht der Partner der Mutter, sondern ein anderer Mann. 

Beim In-Vitro-Verfahren werden der Mutter Eizellen entnommen, die dann im Labor mit dem Sperma des Vaters befruchtet werden und zurück in die Eierstöcke der Mutter gesetzt werden. Verwechslungen des Spermas sind dabei selten, aber sie kommen vor. In Singapur wurde 2012 ein Fall bekannt, in dem eine Frau irrtümlich mit Sperma befruchtet wurde, das nicht von ihrem Mann stammte.


dho/AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?