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Missbrauchskomplex Münster Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern: Polizei sucht mit Foto nach Verdächtigem

Die Gartenlaube in Münster war Ausgangspunkt für die Ermittlungen in einem der größten Missbrauchsfälle in Deutschland.
Die Gartenlaube in Münster war Ausgangspunkt für die Ermittlungen in einem der größten Missbrauchsfälle in Deutschland
© David Inderlied / Kirchner-Media / Picture Alliance
Münster ist einer von drei großen Missbrauchsfällen der vergangenen Jahre in Nordrhein-Westfalen. Der Fall kam im Juni 2020 nach Ermittlungen in einer Gartenlaube ans Licht. Nach mehreren Festnahmen sucht die Polizei nun mit einem Foto nach einem weiteren Verdächtigen. 

Der Missbrauchskomplex Münster ist einer der schwersten bislang aufgeflogenen Missbrauchsfälle an Kindern in den letzten Jahren in Deutschland. Der Fall kam im Juni 2020 nach Ermittlungen in einer Gartenlaube in Nordrhein-Westfalen ans Licht. Im Zuge dessen hatte es in mehreren Bundesländern und im Ausland Festnahmen gegeben.

Nun sucht die Polizei mit einem neu veröffentlichten Bild nach einem weiteren, bislang unbekannten Verdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft habe ein Richter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen, hieß es von der Polizei.

Der männliche Tatverdächtige sei auf mehreren beschlagnahmten Bild- und Videodateien zu sehen. "Diese zeigen schwere sexuelle Missbrauchshandlungen an einem unbekannten männlichen Kleinkind", teilten die Fahnder der Ermittlungskommission "Rose" mit. Der Verdächtige habe kurze hellbraun beziehungsweise dunkelblonde Haare, ausgeprägte Geheimratsecken und spreche mit Berliner Dialekt. Das Foto selbst stamme aus dem Jahr 2019.

Wer Hinweise zum Täter machen kann, soll sich bei der Polizei Münster melden. Entsprechende Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf den Seiten der Polizei NRW.

DPA

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