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Südkorea: Dutzende Tote bei Brandanschlag in U-Bahn

Durch einen Brandanschlag auf eine U-Bahn in der südkoreanischen Stadt Daegu sind am Dienstag mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen.

Ein Brandanschlag auf eine U-Bahn in der südkoreanischen Stadt Daegu hat eventuell mehr als 100 Menschen das Leben gekostet. Wie Südkoreas Nachrichtensender YTN berichtete, wurden nach der Bergung von mehr als 30 Leichen die sterblichen Überreste von weiteren etwa 100 Menschen gefunden. Die Polizei bestätigt derzeit den Tod von 52 Personen. Die Bestimmung der genauen Zahl sei schwierig, weil viele Leichen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt seien. Etwa 140 Menschen wurden verletzt. Die Zahl der Vermissten schwankte zwischen 59 und 99. Die Bergungsarbeiten dauerten am Dienstagabend (Ortszeit) noch an. Nach Angaben der Rettungsmannschaften starben die meisten Opfer durch das Einatmen giftiger Rauchgase.

Der Brand brach während der Fahrt aus. Nach Berichten von YTN waren zum Zeitpunkt der Katastrophe etwa 600 Fahrgäste in dem Zug. Etwa zwölf Waggons hätten Feuer gefangen, hieß es. Die Unglücksstelle lag im dichten Rauch. Der gesamte U-Bahnverkehr in der etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul gelegenen Stadt kam zum Stillstand.

Verdächtiger festgenommen

Die Polizei nahm einen 56-jährigen Mann fest, der wegen einer Geisteskrankheit behandelt worden war. Augenzeugen zufolge warf der Mann einen Plastikbehälter mit einer leicht entzündlichen Flüssigkeit in einen Waggon. Fahrgäste hätten noch versucht, ihn daran zu hindern, die Flüssigkeit anzuzünden. "Der Mann ließ das Feuerzeug fallen und der Zug fing Feuer", sagte einer der Fahrgäste dem Sender YTN. Der Polizei zufolge hat auch der Festgenommene Verletzungen erlitten. Die möglichen Motive für den Anschlag seien unklar.

Giftige Gase

Das Feuer war am Vormittag (Ortszeit) ausgebrochen und konnte erst nach etwa drei Stunden gelöscht werden, hieß es. Zu diesem Zeitpunkt war aber immer noch unklar, ob sich noch Fahrgäste oder Mitarbeiter der Bahn in dem U-Bahnschacht befanden. Das Fernsehen zeigte Bilder, wie Rettungsmannschaften Menschen auf dem Rücken oder auf Tragen von den Ausgängen einer U-Bahn-Station nach draußen trugen. Aus dem U- Bahnschacht stiegen schwarze Rauchwolken. Giftige Gase hätten den Zugang zu der Brandstelle erschwert.

Daegu ist mit knapp 2,5 Millionen Menschen die drittgrößte Stadt Südkoreas und liegt etwa 300 Kilometer südöstlich von Seoul.

DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?