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Warnhinweis nach Erdbeben in Nordjapan

Erdbeben der Stärke 7,5 in Nordjapan - Mini-Tsunami und Erschütterungen bis nach Tokio

Ein schweres Erdbeben hat am Montag den Norden Japans erschüttert und einen Mini-Tsunami ausgelöst. Es hatte nach Angaben der zuständigen Wetterbehörde (JMA) die Stärke 7,5 - sein Zentrum lag nördlich der Präfektur Iwate im Pazifik. Der dadurch verursachte Mini-Tsunami löste Wellen bis zu 80 Zentimeter Höhe aus, auch im hunderte Kilometer entfernten Tokio waren die Erschütterungen zu spüren.
Eine Frau schützt sich in Tokio vor der Sonne

Japan und Südkorea erleben heißesten Sommer seit Aufzeichnungsbeginn

Verfrühte Kirschblüte, ausbleibender Regen, drückende Hitze: Japan und Südkorea haben in diesem Jahr den heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Dies teilten die Wetterbehörden beider Länder am Montag mit. Nach Angaben der japanischen Wetterbehörde JMA lag die Durchschnittstemperatur in Japan zwischen Juni und August 2,36 Grad über dem Standardwert. Damit habe es sich um den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1898 gehandelt. 
Menschen werden zum Verlassen von Strand in Japan aufgefordert

Wetterbehörde: 1,3 Meter hohe Tsunamiwelle in Japan verzeichnet

Nach einem schweren Erdbeben vor Russland sind an Japans Küste mehr als einen Meter hohe Flutwellen verzeichnet worden. Wie die japanische Wetterbehörde am Mittwoch mitteilte, erreichte ein Tsunami mit einer Höhe von 1,3 Metern um 13.52 Uhr (Ortszeit, 06.52 MESZ) einen Hafen in Japans nördlicher Präfektur Miyagi. Die zuvor ausgegebene Tsunamiwarnung, wonach Wellen von bis zu drei Metern entlang der japanischen Pazifikküste erwartet wurden, galt demnach weiter.
Video: Erneuter Vulkanausbruch auf Island

Video Erneuter Vulkanausbruch auf Island

STORY: Lava und glühende Erdspalten auf Island am Sonntag. Innerhalb wenige Wochen ist es erneut zu einer Eruption auf der Reykjanes-Halbinsel südwestlich von Reykjavik gekommen. Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, dass ein Hubschrauber der Küstenwache entsandt worden sei, um die Situation und die Lage besser zu beurteilen. Die Bewohner des Fischerorts Grindavik wurden vorsorglich evakuiert. Wenige Stunden vor der Eruption hatte die isländische Wetterbehörde eine intensive Erdbebenserie mit mehr als 200 Erschütterungen verzeichnet. Die zunächst heftigste davon hatte am frühen Morgen die Stärke 3,5. Island ist mit mehr als 30 aktiven Vulkansystemen die größte und aktivste Vulkanregion Europas. Der Inselstaat im Nordatlantik liegt auf dem sogenannten Mittelatlantischen Rücken, der die eurasische und die nordamerikanische Erdplatte trennt.