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Studie aus Colorado Tierfotos auf Dating-Portalen: Männer mit Katzen kommen schlechter an

Foto einer Hauskatze
Eine Studie der Colorado State University legt nahe, dass Männer mit Katzen beim Dating weniger gut ankommen
© Patrick Pleul / zb / DPA
Ein Foto mit einer süßen Katze steigert den eigenen Marktwert auf Dating-Portalen? Forscher der Colorado State University sagen nein – in manchen Fällen macht es den Mann sogar unattraktiver.

Bei Dating-Apps und -Portalen gehören Tierfotos zum guten Ton – eine süßes Haustier ist schließlich immer ein geeigneter Gesprächsaufhänger. Doch neue Erkenntnisse aus der Forschung legen nahe, dass die Vierbeiner die Chancen auf ein Date sogar schmälern können.

In einer Online-Studie wollten die Forscher der Colorado State University herausfinden, wie heterosexuelle Frauen im Alter von 18 bis 24 Jahren Männer wahrnehmen, die sich mit einer Katze präsentieren – und ob sie Interesse hätten, sich mit ihnen zu treffen. Dazu zeigten sie 708 Probandinnen aus den USA zwei Fotos von zwei Männern: Jeweils eines mit und eines desselben Mannes ohne Katze auf dem Arm. Die Frauen sollten dann zusätzlich angeben, wie männlich sie die abgebildete Person finden und deren Persönlichkeit einschätzen.

Katzenfotos sind unter Umständen kontraproduktiv

Das überraschende Ergebnis entgegen der Erwartung der Forscher: Posierte der Mann mit einer Katze, wirkte er auf die Versuchspersonen weniger maskulin und neurotischer, dafür aber immerhin sozial verträglicher und offener als ohne Haustier.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Frauen "nach rechts swiped" oder sich auf ein Date einlässt, nahm bei dem Tierfoto ab: Während sich bei den Bildern ohne Katze noch rund zehn Prozent der Probandinnen sehr gut vorstellen konnten, den Mann kurz- oder langfristig zu daten, waren es bei demselben Mann mit Katze nur noch etwa acht Prozent. Komplett uninteressant war der haustierlose Dating-Kandidat für neun Prozent der Frauen, wohingegen sich die Zahl der Uninteressierten beim Foto mit Katze sogar auf circa 14 Prozent steigerte – offenbar sollten sich die Herren der Schöpfung also besser ohne Haustier zeigen.

Etwas Trost gibt es allerdings: Die Bewertung der Frauen war auch davon beeinflusst, ob diese sich selbst als Hunde- oder Katzenfans einstuften. Hundeliebhaberinnen waren dem Mann mit Mieze entsprechend weniger wohlgesonnen als Katzenfreundinnen.

Quelle:Originalstudie

meh

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